FMK 2013, FileMaker & Recht , Christoph Kluss

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  1. 1. Haftungsvermeidung bei Programmierarbeiten Ein Vortrag von RA Christoph Kluss ber dieFallstricke und Risiken bei der AuftragsprogrammierungRAe Haa & Kluss Martorffstr. 5 D 60320 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 562095 lawoffice@t-online.de RA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  2. 2. Pflichtenheft 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeErstellen Sie ein Pichtenheft !!!Vertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Zahlungsanspruch6.Sonstige Regelungen7.Erstellen Sie ein Pichtenheft !!!Manahmen Inkasso5.Erstellen Sie ein Pichtenheft !!!EndeErstellen Sie ein Pichtenheft !!! Erstellen Sie ein Pichtenheft !!!Erstellen Sie ein Pichtenheft !!!RA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  3. 3. Pflichtenheft 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Zahlungsanspruch6.Sonstige Regelungen7.EndeEin Pichtenheft ist nach der Begriffsdenition in DIN 69901 eine ausfhrliche Beschreibung der Leistungen (z.B. technische, wirtschaftliche und organisatorische Leistungen), die erforderlich sind oder gefordert werden, damit die Ziele des Projektes erreicht werden.Manahmen Inkasso5.PichtenheftDas Pichtenheft ist zwar vom Besteller zu erstellen der Auftragnehmer hat aber die Picht, das Pichtenheft auf seine Umsetzbarkeit hin zu berprfen und den Besteller auf Bedenken hinzuweisen!RA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  4. 4. Warum Pflichtenheft 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Manahmen Inkasso5.Zahlungsanspruch6.Sonstige Regelungen7.Wunsch des Auftraggebers Eierlegende WollmilchsauHandbuch und SchulungInstallationspicht vor OrtStndige Bereitschaft fr individuelle AnpassungSehr, sehr geringe KostenEndeRA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  5. 5. Warum Pflichtenheft 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Sonstige Regelungen7.Festlegung der Bestandteile (Rechtssicherheit) mit mglichst wenig Funktionen (Standard) Mglichst kein Handbuch und SchulungInstallationsaufwand (Datenex- und Import) durch Fernwartung.Individuelle Anpassung nur nach umfangreiche Kostenaushandlung als ErgnzungZahlungsanspruch6.Manahmen Inkasso5.Vorstellung des ProgrammiersEndeHoher, hoher PreisRA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  6. 6. Inhalt Pflichtenheft 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.ALSO: Stufenweise Erstellung mit TeilabnahmenAuftragnehmer: Mglichst viel ZeitSonstige Regelungen7.Auftraggeber: Mglichst schnellZahlungsanspruch6. Manahmen Inkasso5.Zeitvorgaben:EndeRA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  7. 7. Inhalt Pflichtenheft 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Manahmen Inkasso5.Zahlungsanspruch6.EndeZweck Flligkeit der Zahlung Beginn der GewhrleistungForm und UmfangInstallationsaufwandbergabeSonstige Regelungen7.AbnahmeRA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  8. 8. Vertrag 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Manahmen Inkasso5.Vereinbaren Sie einen schriftlichen VertragSonstige Regelungen7.Vereinbaren Sie einen schriftlichen VertragZahlungsanspruch6.Vereinbaren Sie einen schriftlichen VertragEndeVereinbaren Sie einen schriftlichen Vertrag Vereinbaren Sie einen schriftlichen Vertrag Vereinbaren Sie einen schriftlichen VertragRA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  9. 9. Vertragsinhalt 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Manahmen Inkasso5.Zahlungsanspruch6.Sonstige Regelungen7.Zahlungsabwicklung: Auftraggeber: Mglichst nach Fertigstellung bzw. Abnahme (Liquidittswahrung und Fertigstellungssicherheit)Auftragnehmer: Mglichst vollstndig als Vorschuss (Liqudittsvorteil und kein Zurckbehaltungsrecht)ALSO: Nach stufenweiser Abnahme auch stufenweise Zahlung, so dass nur ein Restbetrag nach Fertigstellung offen bleibt, ber den gestritten werden knnte.EndeRA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  10. 10. Vertragsinhalt 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Auftragnehmer: Eingeschrnktes NutzungsrechtSonstige Regelungen7.Auftraggeber: Unbeschrnktes NutzungsrechtEnde Zahlungsanspruch6. Manahmen Inkasso5.NutzungsumfangRA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei Programmierauftrgen Zeitlich rtlich Inhaltlich: Ein-/Mehrplatz oder Intra/Internet Mehrkosten bei Vielfachnutzung Recht zur Erteilung von SublizenzenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  11. 11. Vertragsinhalt 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Zahlungsanspruch6.EndeDenition Quellcode bei Filemaker Dokumentation des Quellcodes (Kommentarfunktion in Scripts)Sonstige Regelungen7.Manahmen Inkasso5.QuellcodeAnspruch auf QuellcodeHinterlegung QuellcodeRA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  12. 12. Vertragsinhalt 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Endedie vereinbarte Beschaffenheit: idR gem Pichtenheft, Spezikation,eine Eignung zur vorausgesetzten Verwendung,Sonstige Regelungen7.Mangel, wenn der Leistung fehlt:Zahlungsanspruch6.sonst: die bliche Beschaffenheit (Stand der Technik) aufweist, oderManahmen Inkasso5.Gewhrleistungnur beim Kaufvertrag: bei Abweichung von ffentl. Angaben/Werbeaussagen => aufpassen bei Werbung/Prospekten etc.Mangel auch bei fehlerhafter Montage/- anleitung (IKEA-Klausel). Dementsprechend auch bei falscher Installationsanweisung oder Systemvoraussetzungen.RA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  13. 13. Vertragsinhalt 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Sonstige Regelungen7.TIPP: Koordinieren Sie die Werbung in der Vertriebskette - insbesondere Dialog zwischen Marketing und Produktentwicklung sichern, damit nicht unbedachte Werbeaussagen zur Mangelhaftigkeit des Produkts fhren.Zahlungsanspruch6.Manahmen Inkasso5.GewhrleistungEndeRA Christoph Kluss lawoffice@t-online.de Haftungsvermeidung bei ProgrammierauftrgenFileMaker Konferenz 2013 Salzburg www.lemaker-konferenz.com
  14. 14. Vertragsinhalt 1. 2.Einfhrung Pflichtenheft 2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.3.Inhalt Wunsch AG Wunsch AN Zeitvorgaben AbnahmeVertragsinhalt 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7. 3.8.Zahlungsabwicklung Nutzungsumfang Quellcode Gewhrleistung TIPP Umfang Werkvertrag Kauf Hard-/Software4.Manahmen Inkasso5.Zahlungsanspruch6.Sonstige Regelungen7.EndeGewhrleistungsumfang Auftraggeber: Immer und unbeschrnkt - bis zum LebensendeMindestens jedoch gesetzlich: 2 Jahre Auftragnehmer: Niemals Hchstens jedoch vereinbart 1 Jahr nach Abnahme. Keine Haftung fr Mangelfolgeschden Haftungsbegrenzung auf V