Forum InStyle 02/14

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Text of Forum InStyle 02/14

  • 02NOV.14

    CONTRACT & OFFICEDESIGN

    SPORTALM KITZBHEL// HOTEL HOCHSCHOBER // INTERVIEWS PETER RUCKSTUHL, JO KAISER // ORGATEC 2014

  • vWorkbays Developed by Vitra in Switzerland, Design: Ronan & Erwan Bouroullec www.vitra.com/workbaysErhltlich bei ausgewhlten Vitra Fachhandelspartnern: Wien behan+thurm www.behan-thurm.com, designfunktion www.designfunktion.at, mood Einrichtungs & Planungs GesmbH www.moodwien.at, Pfau Objekteinrichtungen www.pfauobjekteinrichtung.at, prodomowien www.prodomowien.at, Red Orange - Office Solutions www.red-orange.at St.Plten Weinhofer Mbel & Design www.weinhofer.at Graz MarioPalli Objekteinrichtungen www.mariopalli.com Linz AREA Handelsgesellschaft mbH www.area.at Klagenfurt office+home INNENARCHITEKTUR+DESIGN Wurzer www.wurzer-innenarchitektur.at Lind im Drautal r.c.hoffmann-einrichtungen www.rc-hoffmann.at Salzburg Einrichtungshaus Scheicher www.scheicher.net, AREA Handelsgesellschaft mbH www.area.at Innsbruck Ihr Bro www.ihrbuero.at, Reiter Wohn- u. Objekteinrichtung GmbH www.reiterrankweil.at Rankweil Reiter Wohn- u. Objekteinrichtung GmbH www.reiterrankweil.at

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  • CONTRACT OFFICE | NOV.14

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    IMPRESSUM

    MEDIENINHABER (VERLEGER) UND HERAUSGEBER:sterreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grnbergstrae 15/1 T (01) 546 64-0 I www.wirtschaftsverlag.at CHEF REDAKTION Dr. Christine Mller T (01) 546 64-347 E c.mueller@wirtschaftsverlag.at REDAKTION Gertrud Purdeller T (01) 546 64-346 E g.purdeller@wirtschaftsverlag.atGRAFIK Equalmedia, 1180 Wien. ANZEIGENBERATUNG Gabriela Korpitsch T (01) 546 64-244 E g.korpitsch@wirtschaftsverlag.at ANZEIGENSERVICE Barbara Schreiber T (01) 546 64-462 E b.schreiber@wirtschaftsverlag.at AUFLAGE 15.000 Stck HERSTELLUNG SAMSON Druck GMBH, A-5581 St. Margarethen 171, www.samsondruck.at

    ERSCHEINT ALS BEILAGE IN ARCHITEKTUR & BAU FORUM.

    Sich am Arbeitsplatz zu konzentrieren, nachzudenken und sich zu regenerieren fllt immer schwerer. Das Engagement der Mitarbeiter ist gesunken. Diese alar-mierende Situation geht aus einer Studie hervor, die der deutsche Arbeitsplatz-experte Steelcase mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos in vierzehn Lndern durchgefhrt hat. Einer der Grnde: mangelnde Privatsphre am Arbeitsplatz. Arbeitszufriedenheit, Motivation und Leistungs bereitschaft sind in Gefahr, in-novative Ideen bleiben auf der Strecke. Die internationale Studie Wohlbefinden am Arbeitsplatz sowie zahlreiche Feldforschungen und Befragungen des Steel-case-Thinktanks WorkSpace Futures zeigen, dass ein ruhiges, ungestrtes Arbeitsumfeld fehlt und tglicher Brotrubel berwiegt. Fehlende Konzentration hat aber negative Auswirkungen auf Motivation und Engagement. In den vergangenen zehn Jahren haben sich Unternehmen auf die Zusammenar-beit von Mitarbeitern konzentriert und die Privatsphre am Arbeitsplatz vernach-lssigt; Bros wurden als Open Spaces gestaltet und als idealer Ort fr Teamar-beit gesehen. Mittlerweile wirkt sich der Mangel an Rckzugsrumen negativ auf Kreativitt, Produktivitt und Engagement der Mitarbeiter aus, sagt Chris Congdon, Director Research Communication bei Steelcase. Viele Unterneh-men erkennen noch nicht, dass erfolgreiche Zusammenarbeit auch individuelle, private Rckzugsrume bentigt. Effektive Zusammenarbeit verlangt nach weniger Wir-, sondern nach mehr Ich-Zeit. Sorgten in der traditionellen Raum-gestaltung akustische, visuelle und rumliche Elemente fr Privatsphre, ms-sen Unternehmen heute weiter denken. Mitarbeiter sollten selbst entscheiden knnen, wie sie arbeiten mchten. Nur so kann das Bro zu einem kosystem aus unterschiedlichen offenen, abgeschirmten oder geschlossenen Rumen werden. Deren richtige Balance ist der Schlssel. Entsprechend seinen momen-tanen individuellen Bedrfnissen sollte jeder seinen Arbeitsplatz selbst whlen drfen. Denn Mitarbeiter, die sich wohlfhlen, sind auch motiviert und das hat direkte Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Das Angebot zur entsprechenden Gestaltung dieser Rume steht jedenfalls bereit.

    CHRISTINE MLLERGROSSZGIGE LUFTRUME IM RAIFFEISENFORUM MDLING SORGEN FR VIELFLTIGE BLICKBEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEN GESCHOSSEN. BRCKEN UND GALERIEN MACHEN DIE INTERNEN ABLUFE SICHTBAR UND BIETEN VIELFLTIGE MGLICHKEITEN ZUR KOMMUNIKATION.

    FOTO:ANNA BLAU

    02NOV.14

    CONTRACT & OFFICEDESIGN

    SPORTALM KITZBHEL// HOTEL HOCHSCHOBER // INTERVIEWS PETER RUCKSTUHL, JO KAISER // ORGATEC 2014

    DER WOHLFHLFAKTOR

  • F

    36 ORGATEC 2014SCHNE NEUE ARBEITSWELTArbeitsplatz, Kommunikation, Konferenz

    24 RAIFFEISENFORUM, MDLINGTRANSPARENTE GELDGESCHFTE Atmosphrische Bankfiliale

    26 INTERVIEWKEINE FRAGE DER MODEMichel Charlot

    06 INTERVIEWVON NATUR AUS NATUR Peter Ruckstuhl

    10 SPORTALM, KITZBHELWEISSE NUANCEN Ein konsequentes Gesamtkonzept

    12 CHALETS AM POGUSCHZIMMER MIT AUSSICHT Freischwebende Berghtten

    16 RESTAURANT LWENECK, ZRICHFORTIES FLAIR In zeitlos elegantem Stil

    28 RESTAURANT DRACHENFELS, KNIGSWINTERSTRAHLENDER DURCHBLICK Einladende Lichtinseln

    30 SUPPAKIDS SNEAKER BOUTIQUE, STUTTGARTSHOP FOR LITTLE ONES Fr das kleine gehobene Publikum

    1012

    32

    NOV.14 | INHALT

    04

    18 HOTEL HOCHSCHOBER, TURRACHERHHESTILEKLEKTISCH Wiederbelebter Chic der Sechzigerjahre

    22 VARIAN MEDICAL SYSTEMS, TROISDORFWIE AUS EINEM GUSSBrorume mit Me- und We-Places

    32 INTERVIEWDAS BRO ZUM WOHLFHLEN Jo Kaiser

    36

  • Kein zustzliches Verbinden, kein kniffl iges Ineinanderhaken einfach nur die angrenzenden Stuhlbeine bereinander stapeln und fertig! Fr rascheren Auf- und Abbau der Stuhlreihen. nooigierig geworden? Mehr auf: wiesner-hager.com

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  • NOV.14 | INTERVIEW

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  • AKUSTIK | NOV.14

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    Qualittsanspruch und Materialsthetik sind zwei der Fixpunkte in der Firmenphilosophie des Schweizer Unternehmens Ruckstuhl. Seit mehr als hundert Jahren produziert das Familienunternehmen aus Langenthal hochwertige Teppichbelge aus Naturfasern in kologischer Konsequenz, denn verarbeitet werden natrliche, nachwachsende Rohstoffe. Peter Ruckstuhl, der seit 1977 den gleichnamigen vterlichen Betrieb bernommen hat, wei, dass mit einem Teppichboden ausgelegte Rume mehr Behaglichkeit und Ruhe ausstrahlen. FORUM wollte von ihm mehr ber sein unermdliches Engagement und sein Interesse fr Akustik wissen.

    CHRISTINE MLLER IM GESPRCH MIT PETER RUCKSTUHLFOTOS RUCKSTUHL

    Silento Zwei von Schultaschen inspi-rierte, durch Grtel verbundene Elemente sorgen gegensei-tig Festigkeit und Effizienz. Diese beiden groen Flchen schei-nen zu schweben und bringen Wohlbefinden und Gemtlichkeit in ihr Umfeld.

    Unser Wohlbefinden kann durch extreme Lrmbelastung erheblich gestrt werden. Auch im Inneren von Gebuden, berall dort eben, wo viele Menschen zusammenkommen ob in der Schule, in einer Hotelhalle oder im Groraumbro. Teppichbden gewhrleisten nicht nur eine gute Trittschalldmmung, sondern verfgen auch ber gute schallabsorbierende Eigenschaften.

    Eigentlich sind wir zur Akustik wie die Jungfrau zum Kinde gekommen, beginnt Peter Ruckstuhl. Vor Jahren haben mich Architekten motiviert, ein Produkt zur Abhilfe mangelnder Akustik anzubieten, als Art Alternative zum Teppich. Genau das hat mich letztlich motiviert, den Teppich von der Horizontale in die Vertikale zu klappen.

    Der Teppich scheint zurck und wieder mehr Verwendung zu finden bei der Gestaltung von Brorumen oder im Contractbereich. Knnen Sie das besttigen?

    Die Eigenschaften textiler Bodenbelge bei Trittschalldmmung oder Schallabsorption sind nicht zu unterschtzen. Architekten und Bau-herren suchen hier nach effektiven und formal ansprechenden Lsungen. Mehr Ruhe und Behaglichkeit korrelieren mit der Suche nach innovativen Mglichkeiten, Schallabsorption mglichst unsichtbar in einen Raum zu integrie-ren, auch um die Ausbreitung des Schalls zu ver-ringern. Gemeinsam mit Architekt Matteo Thun, den Gestaltern des Atelier O sowie dem Akusti-ker Christian Nocke haben wir zwei Lsungen

    entwickelt, die den neuesten Stand der Raum-akustik und des Produktdesigns gleicherma-en bercksichtigen: die Kollektionen Pannello und Silento. Ruckstuhl ist ja nicht nur fr die gestalterische sthetik seiner Produkte bekannt, sondern leider auch fr seine Hochpreisigkeit. Das hat uns motiviert, mit Pannello von Matteo Thun ein Produkt zu entwickeln, das nicht nur unseren sthetischen Anforderungen entspricht, sondern eben auch dem geforderten kommerzi-ellen und wirtschaftlichen Hintergrund. Und was heit das fr Ihre Produkte?

    Mglichst das Bauhausgedankengut mitein-zubeziehen und ein schnes, aber ebenso fr jedermann erschwingliches Produkt herzustel-len. Das war dann auch der Auslser, warum wir eigentlich gegen unsere berzeugung als Kompromiss sozusagen rezyklierten Kunststoff beim Produkt von Atelier O verwendet haben. Die Inspiration zu der Form mit diesen Gurten stammt von einem Schulranzen. Die Idee des Schulranzens lsst an Flexibili-tt und Mobilitt denken. Sind diese Paneele leicht, variabel und flexibel einsetzbar?

    Ja, das waren die Pannellos, die wir vor vier Jahren entwickelt haben auch schon. Sie eignen sich zur Wandmontage ebenso wie zum Abhn-gen, man kann sie auch aufstellen wie ein Foto. Wie erfolgt die Montage?

    Von der Decke abgespannt oder abgehngt. Man kann auch zwei oder drei Paneele berei-nander frei in den Raum hngen beziehungs-weise abspannen, damit sie nicht hin- und herschwingen im Raum.

    VON NATUR AUS NUR NATUR

  • NOV.14 | INTERVIEW

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