I. Internationales Fischotter-Kolloquium in Göttingen

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    18-Aug-2016

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    Dr. E. Ueckermann: Mitarbeit ]agdkundlicher Forschungsstiitten im amtlichen Zulassungs- verfahren fiir Pflanzenbehandlungsmittel Bedingt durch die Waffenlosigkeit der deutschen J/iger nach dem letzten Kriege stiegen die Schalenwildbestinde allgemein stark an. Zudem waren Grogaufforstungen, als Folge der Kriegs- und Nachkriegsverh/iltnisse, durchzufiihren, fiir die der nachfolgende Schutz mit Wildschadenverhiitungsmitteln zwingend war.

    Das Angebot an chemischen Pr/iparaten in dieser Zeit war zahIreich, eine Priifung der Pr~parate im Hinblick auf die Abwehrwirkung gegeniiber Wild und die Pflanzenvertr~g- lichkeit erfolgte aber zun/ichst nicht. Deshalb schrieb die Technische Zentralstelle der deutschen Forstwirtschaft im Jahre 1949 eine Vergleichspriifung fiJr chemische Wildscha- denverhiitungsmittel aus. Gleichzeitig erfolgten Untersuchungen in dem damaligen Insti- rut fiir Jagdkunde der Universit~it G6ttingen.

    Im Jahre 1952 iibernahm die Biologische Bundesanstatt fiir Land- und Forstwirtschaft die Priifung und Anerkennung fiir chemische Wildschadenverhiitungsmittel. Seit dieser Zeit ist eine Mitwirkung von Mitarbeitern aus der jagdlichen Forschung im Rahmen des Anerkennungsverfahrens gegeben. Jagdliche Priifstellen waren das Institut fiir Jagdkunde der Universit~it G6ttingen und ab 1957 die Forschungsstelle fiir Jagdkunde und Wildscha- denverhiitung. Die Leiter der Einrichtungen wirkten als Sachverst~ndige.

    Mit dem am 10. Mai 1968 verkiindeten Pflanzenschutzgesetz miissen alle in der Bundesrepublik Deutschland gewerbsm~il~ig vertriebenen Pflanzenschutzmittel yon der Biologischen Bundesanstalt fiir Land- und Forstwirtschaft zugelassen sein. Damit trat an die Stelle der freiwilligen Priifung im Rahmen des bis dahin bestehenden Anerkennungs- verfahrens die allgemeine Zulassungspflicht. Nach dem Pflanzenschutzgesetz wurde ein Sachverst~digenausschufl fiir die Zulassung von Pflanzenbehandlungsmitteln gebildet. Ibm geh6ren seit dieser Zeit als Mitglieder bzw. Sachverst~indige je ein Vertreter des Instituts fiir Wildbiologie und Jagdkunde der Universit~it G6ttingen und der Forschungs- stelle fiir Jagdkunde und Wildschadenverhiitung des Landes Nordrhein-Westfalen an.

    W~rend urspriinglich die Priifung der Wirksamkeit und Pflanzenvertr~ighchkeit yon chemischen Witdschadenverhiitungsmitteln im Mittelpunkt der Einschaltung der jagd- kundlichen Forschungsst~itten stand, verlagerte rich die Mitarbeit in den letzten Jahren in st~kerem Mai~e auf eine Einwirkung auf die Zulassung im Hinblick auf m6gliche Gefahren der Pflanzenbehandlungsmittel fiir das Wild. E. UECKERMANN

    I. Internationales Fischotter-Kolloquium in G~ittingen

    Das Institut fiir Wildbiotogie und Jagdkunde der Universit~t G&tingen veranstaltete gemeinsam mit der Aktion Fischotterschutz e. V. und der Landesj~igerschaft Niedersach- sen vom 29. bis 31. Oktober t979 das ,,I. Intemationale Fischotter-Kolloquium". Die Tagung stand unter der Schirmherrschaft yon Dr. ERNST ALBRECHT, Ministerpr~sident des Landes Niedersachsen, und Prof. Dr. BERNHARD GRZIMEK, Pr~isident der Zoologischen Gesellschaft yon 1858 Frankfurt am Main. Teilnehmer waren fund 100 Personen aus 10 L~indern.

    Das Einfiihrungsreferat hielt der Hausherr, Prof. Dr. A. FESTETICS (G6ttingen), unter der Uberschrift: Der Fischotter als Beispiel einer wechselhaften Tier-Mensch-Beziehung. Die Art verschwand ans weiten Teilen Mitteleuropas, ehe man ihre Lebensweise und Lebensanspriiche griindhch untersuchen konnte. Die ganzj~ihrigen Schutzbestimmungen, wie sie in jiingerer Zeit in den meisten L~indern erlassen worden sind, helfen dem Fischotter nur wertig, denn erstens kamen sie in der Mehrzahl der F~ille zu sp~it und zweitens sind sie oft mit Ausnahmebestimmungen fiber Fang oder Abschut~ yon Fischot- tern im Bereich yon Teichwirtschaften und Fischzuchtanstalten versehen. W~ihrend der

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    Arten- und Biotopschutz in der jagdkundlichen Literatur heute bereits - bis auf wenige Ausnahmen - zum Allgemeingut geh6rt, vermif~t man das Wort Naturschutz in den fischereikundlichen Bfichern noch immer. Der Fischotter wird dort als ,,Sch~idling" bezeichnet, ohne seine biologische Funktion und Schutzwiirdigkeit zu erw~nen. Raub- tiere kSnnen sich prinzipiell nicht iibervermehren und auch nicht ihre natiirlichen Beute- tiere ausrotten. Der Fischotter beansprucht einen erheblichen Raum, stellt an seine Umwelt als Spezialist verh~ilmism~ig hohe Ansprfiche und ist als ,,J~iger" (Endglied der Nahrungskette) Indikator fiir intakte, vielf~iltige Okosysteme. Doch gerade an otterfreund- lichen Lebensriiumen (Gew~serufer) mangelt es. Die Erhaltung oder Schaffung von Fischotter-Lebensr~iumen ist die wichtigste Schutzmaflnahme. Wiedereinbfirgerungen soU- ten als ,,notwendiges l~bel" angesehen werden, wenn eine natiirliche Wiederbesiedlung geeigneter Biotope sonst nicht m6glich ist. Der Fischotter begeisterte den Menschen immer schon durch seine Intelligenz, Eleganz, Z~hmbarkeit und Verspieltheit. Auf der anderen Seite wurde kein anderes Raubtier so konsequent mit dem Ziel verfolgt, es auszurotten, wie der Fischotter. Die Fischfangmethoden mit dressierten Ottern in Asien sind zu erw~nen, und es ist schliefflich auf die noch offenen Fragen aus der Biologie der Art, insbesonders der Fortpflanzung, hinzuweisen.

    Dr. S. ERLm~E (Lund): Forschungen am Fischotter in Schweden Der Bestand der Art zeigt in Schweden leicht riickl~iufige Tendenz und wird auf 1000 bis 1500 Individuen geschiitzt. Zu den Ursachen des Riickganges geh6rt das verringerte Nahrungsangebot durch Schwefelverunreinigung der Gewiisser (Fische) und durch die Krebspest (Krebse als Puffernahrung) sowie die Nahrungskonkurrenz mit dem eingebfir- terten Mink, besonders im Winter. Diese nordamerikanische Nerzart ist bereits in ganz Schweden verbreitet. Weitere Ursachen sind die Regulierung oder Trockenlegung yon Gew~ssern, StSrung durch Touristenverkehr, starke Bejagung in den 50er und 60er Jahren und das Ertrinken in Fischreusen. Seit 1960 ist der Fischotter im ganzen Lande ganzjiihrig geschiitzt, alterdings (bis 1970) mit Ausnahme yon Fischzuchtanlagen. Der Otter kann sich auch deshalb nicht erholen, weil sich nur ein Tell der geschlechtsreifen Weibchen vermehrt und der Bestand auf kleine, isolierte Teilpopulationen zersplittert ist.

    Dr. F. SANDERGREN (Uppsala); Dr. M. OLSSON und Dr. LARS REUTHERGARDH (Stock- holm): Die Situation des Fischotters in Schweden Die Autoren konnten neben den schon bekannten Rtickgangsursachen erstmals in Fischot- tern Pestizid-Riickstiinde als Todesursache nachweisen. 1978 wurde ein Zucht- und Forschungsgehege eingerichtet mit dem Ziel, durch Beobachtungen an Gefangenschaftstie- ren die biologischen Grundlagen zum Schutze der freilebenden Best~nde zu erarbeiten.

    Dr. T. M. HEGGBERG~T und Dr. S. MYI~ERGET (Trondheim): Die Situation des Fischotters in Norwegen (wurde verlesen) Aus einer Fragebogenaktion 1977/78 war zu enmehmen, das in Sfidnorwegen der Otterbe- stand zuriickgegangen ist, im Norden des Landes jedoch keine Bestands~haderungen zu verzeichnen waren. In Ost-, Ser- und Vestland konnte nur eine geringe Populationsdichte, in Trendelag eine stiirkere, in einigen Kiistengemeinden eine gute und in Nordnorwegen sogar eine ansteigende Otterdichte festgestellt werden. 1970 wurde der Fischotter in groflen Teilen Sorlandes fiir einen Tell des Jahres geschiitzt, und 1972 ist die Art in Ost- und Serland unter ganzj~ihrigen Schutz gestellt worden. In Vestland und Trendelag konnte der Otter bis 1978 zwischen dem 1. Oktober und 1. Januar bejagt werden, in Nordnorwe- gen hingegen ganzjiihrig. Die gesamtnorwegischen Jagdstrecken spiegeln einen allgemeinen R/ickgang der Art wider: 1968/69 sind j~.hrlich ca. 650 Stfick, 1972-1976 jiihrlich rund 550 Otter und 1977 nur noch 388 Individuen dieser Art erlegt worden. Die Ursachen des Riickganges find neben der Jagd die Wasserregulierung, die Konkurrenz mit dem nord- amerikanischen Mink, der eingebfirgert wurde, und St6rungen durch Erholungsverkehr.

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    Prof. Dr. A. VAN WI]NGAARDEN (Leersum): Die Situation des Fischotters in den Nieder- tanden Fischotter kamen friiher in allen Gewiissertypen der Niederlande vor, nur die Meeresinseln waren nicht besiedelt. In den Provinzen Friesland, Overijssel, Utrecht, Nord- und Stidholland entstand durch Torf-Abbaggerungen yon Moorwiesen eine grofle Seenplatte mit vielen Inseln und einem starken Fischbesatz. Sie wurde von Fischottem in hoher Dichte besiedelt. Seit der Jahrhundertwende hat sich der Gesamtbestand des Landes aUerdings zunehmend verkleinert. 1938 lebten in den Niederlanden ca. 200, 1939 nut noch 100, 1940 ca. 60 und 1941 nur 30 Fischotter infolge starker Bejagung gegen Pr~nien. 1942 wurde die Art ins Jagdgesetz mit ganzj~hriger Schonzeit aufgenommen. Nach dem Krieg hat sich der Bestand wieder einigermaflen erholt, und Anfang der 70er Jahre war wieder das ganze Land von einem Bestand yon ca. 300 Exemplaren besiedelt. Zur Zeit ist der Fischotter durch Flurbereinigungen, Erholungsverkehr und Gewiisserverschmutzung (Abspiilung der Diingemittel) wieder im Rtickgang begriffen. Von den ftinf Teilbest~aden in den Fischotter-Kerngebieten sind vier stabil geblieben oder geringfiigig zuriickgegan- gen. Eine Population ist erloschen.

    J. VEEN (Amsterdam): Vorkommen und Schutz des Fischotters in Nordholland Das Verhalten des Fischotters wurde in einer Ideinen Population im Bezirk Noord Holland untersucht. Ein M~innchen und ein Weibchen bewohnen in der Regel dasselbe Gebiet, und das Paar ist standorttreu. Der Bestand ist durch Landschafts~nderungen, u. a. Verstiidterung, insofern bedroht, als die Wanderwege der Jungtiere verbaut werden und das Ottervorkommen in isolierte Teile zersplittert. Um Fischotter-Biotope sicherzustellen, fordert der Autor eine groflziigige Naturschutzverwaltung fiir sein Land.

    Dr. M. SaX~BBE (Halle/Saale): Situation des Fischotters in der DDR (wurde vertesen) Die ,,Aktion Fischotter 1972" erbrachte durch ein iiber die ganze Deutsche Demokratische Republik verteiltes Mitarbeiternetz und die Beantwortung von 7000 FragebSgen u. a. folgende Ergebnisse: Von den 192 Kreisen des Landes weisen 68 Otterbest~nde auf, und in 34 Bestiinden kommt die Art als seltener Durchziigler vor. Die Art lebt nur ~stlich der Elbe, im Lausitzer Teichgebiet, im siidlichen Teil des Bezirks Frankfurt/Oder sowie in der Mecklenburger Seenptatte in einem Gesamtbestand von ca. 600 (+ 200) Exemplaren. Die Griinde des Riickganges waren Bejagung, Ertrinken in Kunstfaser-Fischreusen, aus denen sich der Otter nicht befreien kann, Zerst6rung der Ufer-Lebensriiume, Wasserverschmut- zung und Wassersport. Gegen den Reusentod wird ein Netzwerk mit einer Maschenweite, welche Fische, aber nicht den Otter durchschRipfen l~if~t, vor dem Reuseneingang ange- bracht. An Fischzucht- und H~ilterungsteichen errichtet man gegen den Fischotter Ziiune und Sperrgitter.

    Doz. Dr. Z. PtELOWSKI (Czempin): Die Situation des Fischotters in Polen (wurde verlesen) Der Fischotter war in Polen bis 1939 im Herbst und Winter jagdbar; j~ihrIich sind mehrere hundert Sttick erlegt worden. Nach dem Krieg hat der Bestand stark abgenommen, und die Art geniei~t seit 1959 ganzjiihrige Schonzeit. Heute kommt sie wohl selten, abet in ganz Polen vor, besonders in den sumpfreichen ~stlichen Teilen des Landes sowie in den noch sauberen Bergbiichen und -Fliissen der Beskiden und Karpaten. Die Art wird aUerdings hiiufig tibersehen. Bestandsaufnahmen iiber den Otter liegen nicht vor.

    K. W~ODEK (Slupsk [Stolp]): Die Situation des Fischotters in Westpommern (Polen) (wurde verIesen) Die 30 511 qkm groi~e Provinz wird derzeit von 296 gez~ten Fischottern (plus/minus 100) bewohnt. 1974 bis 1979 konnten insgesamt 41 Wiirfe mit elner durchschnittlichen Wurfgr6f~e von 2,4 Jungtieren festgestellt werden. 1952 bis 1978 sind insgesamt 192

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    Todesf~ille ermittelt worden. Rund % dieser Tiere ist in Fischreusen ertrunken. Bis Ende der 50er Jahre wurde die Art auch direkt verfolgt. Mitgeteilt wurden schliefllich Beobach- tungen zur Biologie des Fischotters, wie Standorttreue, Wanderungen, Tagesaktivit~it, ReviergrSge und Markierungspl~itze.

    B. JENSEN (Ronde): Die Situation des Fischotters in Ddnemark Der Fischotter wurde in D~aemark bis 1967 von August bis Februar bejagt. Der Bestand der Art ging stark zuriick und ist gegenw~tig fiir das Land mit einigen hundert bis tausend Stiick zu veranschlagen. 1967 erhielt der Otter ganzj~ihrigen Schutz. Zur Zeit sind die Hauptverlustursachen das Ertrinken in Fischreusen und die Ver~inderung des Lebensrau- rues (insbes. die Entw~isserung der Moore, die Regulierung der Flieggew~isser und die ,,Pflege" der Uferstreifen fiir den Erholungsverkehr). W~/ahrend durch das Jagdgesetz nur der Artenschutz gew~.hrleistet wird, sollte die Biotoperhaltung das Naturschutzgesetz sichern.

    Dr. Ing. P. HELL (Zvolen): Die Situation des Fischotters in der CSSR (wurde verlesen) Die Art ist in ganz BShmen und M~hren seit 1941 und in der Slowakei seit 1945 ganzjiihrig geschiitzt. Das heutige Vorkommen des Fischotters in der CSSR h~ingt yon der Giite der Gew~isser und des Bewaldungsgrades ihrer Umgebung ab. In noch intakten Lebensr~umen wurde I Tier pro ca. 6,5 km Wasserstrecke gez~hlt. 1974/76 besiedelte der Fischotter in der Slowakei fund 2550 km Fliegwasserstrecken und 260 ha stehende Gew~isser. Den Gesamt- bestand sch~itzte man mit rund 400 Exemplaren wahrscheinlich zu hoch. Nach der offiziellen Jagdstatistik tebten 1977 in der Slowakei 208 und in BShmen und M~ihren zusammen 73 Tiere. 1978 waren es 261 bzw. 94 Stiick. Die Vermehrung konnte w~ihrend des ganzen Jahres beobachtet werden, wandernde Fischotter iiberwinden H6henunter- schiede von 400-500 m MeereshShe. Ursachen des Bestandesriickganges sind Gew~isserre- gulierungen, Wasserverunreinigung, Tourismus und das T6ten yon Fischottern (dutch Gifteier, Uberfahren, illegales Erschiegen u. a. m.).

    L. KU~ERA (Su~ice): Bestandesentwicklung des Fischotters in B~hmen und M~'hren (wurde verlesen) An Hand der Abschugzahlen aus der Zeit yon der Mitre des vorigen Jahrhunderts bis in die Gegenwart zeigt der Autor, dag in der Vergangenheit besonders der Groggrundbesitz mit ausgedehnten Teichwirtschaften die totale Ausrottung des Fischotters zum Ziele hatte. Danach setzte die indirekte Verdr~ingung durch Gewiisserregulationen und Wasserver- schmutzung ein. Heute kann nur 62 % der Gesamtliinge der Flieggewiisser in B6hmen und M~ihren als Otter-Lebensraum angesehen werden. Zum Schlug wurde iiber die verh~lmis- m~ig stabile Otterpoputation im B6hmerwald berichtet, die an die des Bayerischen Waldes (siehe welter unten) angrenzt.

    Dipl.-Ing G. NEHAY (F~ic~nkert): Die Situation des Fischotters in Ungarn Er begann seine Ausfiihrtmgen mit der Vertesung der Schutzbedingungen des Fischotters, verfagt yon I. TAss: aus dem Ungarischen Landesamt fiir Natur- und Umweltschutz. Die Art gehSrt in die Kategorie der strengstens geschiitzten Wildtiere Ungar...

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