Veränderungen im Gehalt des Bluts an Phosphorverbindungen, Phosphatase und Cholesterin im Zusammenhang mit dem Partus beim Rinde

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    29-Sep-2016

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  • Veranderungen im Gehalt des Bluts an Phosphorverbindungen, Phosphatase und Cholesterin

    im Zusammenhang mit dem Partus beim Rinde Von

    Knut Sjobetg

    (Aus dem Physiologisch-chemischen Institut der Veterinarhochschule zu Stockholm)

    Bekanntlich andert sich teilweise die chemische Zusanimcn- setzung des Bluts im Zusammenhang mit der Graviditat und I.ak- tation. Betreffs unserer Haustiere finden sich jedoch uber diese, Veranderungen nur wenige Untersuchungen, und die beschranken sich nur auf gewisse Stoffe.

    Ich habe deshalb der Untersuchung des Einflusses der Gravi- dit i t und Laktation auf die chemische Zusammensetzung des Rluts bei Kuhen besonders mit Rucksicht auf die Zeit vor und nach dem Partus ein gewisses Interesse beigemessen.

    Derjenige Stoff, welcher vor allem einer Untersuchung unter- zogen wurde, ist der Phosphor, sowohl in anorganischer als auch organischer Verbindung. Da der Umsatz von Phosphorsaureestern wenigstens groatenteils von einem- im Blut vorkommenden Enzym, Phosphatase oder Phosphormonoesterase, reguliert wird, wurde des- sen Vorkommen und Menge ebenfalls einer Untersuchung unter- worfen. Im Zusammenhang mit phosphorhaltigen Lipoiden wurde der Cholesteringehalt bestimmt. Der Grund hierfur Ziegt in dem Umstande, daB das Verhaltnis Cho les t e r in : Lezi th in fur die Permeabilitat der Blutkorpermembran groDe Bedeutung besitzt, und es desha,lb von Interesse ist, dem diesbeziiglichen Werte wahrend der Graviditat und Laktation zu folgen. Das Cholesterin wurde nur als die Summe freien und veresterten Cholesterins bestimmt.

    1 Der Redaktion am 26. August zugegangen. 4+

  • 52 KNUT SJOBERG

    Das grofitc Iiitcrcssc knupft sich z\veifcllos an dic Phosphor- verbindungcn. Phosphor kommt ini Scrum tcils als anorganische Phosphationcn, teils als Lipoide, hauptsichlich Lezithin, vor, und anf solchc Weisc gebundener Phosphor wurdc im folgcndcn als Lezithinphosphor bercchnet. Sa,ch dcr Auffassung gewisser For- schcr sol1 sich im Serum aubcrdcm organisch gcbundener, mit S ~ U - ren leicht hydrolysierbarer Phosphor vorfindcn, nach anderen Vcr- fasscrn ist dcr Gchalt an solchem so gcring. daD man von dcmselben ganz abschcn kann. Nach meinen cigenen Erfahrungen ist die lctz- twe Annahme richtig. Die hlenge ist wenigstens im Rinderserum so gcring, daD sie sich mit den in der Regcl angcwandten analyti- schcn Mcthoden nicht sichcr feststellen 1iiDt. Die Fehler, welchc diesen Methoden anhaften, sind 'so groD, da5 eventuell vorhandencr organisch gebundcner Phosphor innerhalb dcr Grenzen fur die an- alytischen Fehler liegen diirfte. Ich habe deshalb von solchen Ver- bindungen im Serum g a n z abgeueh,en.

    In dcn rot,en Blutkorperchen kommcn jedoch alle drei Arten von Phosphorverbindungen vor : a,norganische Phosphat,e, hydroly- sierbare Phosphorsaureester und phosphorhaltige Lipoide. AuDerdem finden sich sowohl im Serum d s auch in den Erythrozykn phosphor- hdtige Stoffc, die vo,m EiweiDreagenz gefallt \verd.cn und hauptsach- lich aus phosphorhaltigen EiweiDsubstanzen bcsteh,en. Diese wurden nicht untersucht, da dler .auf diese Weke gebundsen: Phosphor am Phos- phorumsatz nicht direkt teilnimmt. Der ziir zweiten Gruppe gehorige Phosphor pf1,egt )>organischer siiureloslicher Phosphor(( genannte zu werdlm. Der Gehalt an Est,erphosphorsauren variiert je nach der Tier- ar t bedeutend, wahrend der anorganische Phosphor geringere Variatio- nen zeigt. LiiDt man eine Blutprobe einige Z i t in vitro stehen, s o p - schieht eine Spaltung von Esterphosphorsauren unter Bildung an- organischer Phosphatc durch Einwirkung der Blutphosphatase. Die- ser Proze5 geschieht in koh1,ensiiuregesattigtem und hamolysiertem Blut mit groDer'er Schnelligkeit. Es ist deshalb wichtig, Phosphor- saureanalysen moglichst bald nach der Probenentnahme auszufiihren.

    Die Esterphosphorsaure besteht aus mehreren Komponenten. Von verschIedenen Forsch,ern wurden Hexosmono- und Diphosphor- saureester sowie Mono- und Diphosphorglyzerinsaure isoliert (Kay und R o bi,s o I?. I 924). Andere wiesen Ademosintriphosphat und Nuk1eotid.e nach ( K e r r und D a o u d , 1935) . In dieser Untersuchung wird jedoch nicht zwisch'en diesen verschi,edenen Verbindungen unter- schieden, sondern ich bezeichne sie gemeinsam als Es,terphosphor- sauren, und fur dmen auf diese Weise gebundenen Phosphor wird der Ausdruck sEster-Px (Estcr-Phosphor) angewandt.

  • VERANDERUNGEN IM GEHALT DES BLUTS USW. 53

    Fruhere Untersuchungen Die Vcrmdcrungcn des Phosphorgehalts im Rinderblut im Zu-

    sammenhang mit der Graviditat mid Laktation wurden von E. B. M e i g s , K. R. B l a t h e r w i c k und C. A. C a r y (1919) studicrt. Die- selben fandcn, daD der Gchalt an anorganischem Phosphor und Lipoidphosphor im Plasma die Tcndcnz der Abnahmc wahrend des letzteren Stadiums der Graviditat zcigtc. Der LipDidphosphor wies cin Minimum zur Zeit des Kalbens auf und stieg danach wahrend der Laktationsperiodc. Der anorganischc Phosphorgehalt kennzeich- netc sich dagegen wahrend der Laktation durch ein unregelmafiiges Verhalten, woraus sich keine SchluI3folgcrungcn ziehen lieI3cn.

    C. S. R o b i n s o n und C. F. H u f f m a n (1926) bcrglichcn den Gehalt an anorganischem Phosphor im Blut von Kalbern unmittel- bar nach dcm Kalbcn und von dercn Muttcrn. 0-48 Stunden nach detn Kalben zeigten die Kiihe cincn niedrigercn Gchalt an anorga- schem Phosphor im Blut als 5-8 Tage spater. L. S. P a l m e r , W. S. C u m n i n g h a m und C H. E c k l e s (19301 untersuchten die An- derungen im Gchalt dcs anorganischcn Phosphors im Blut im Zu- samrnenhang mit dem Kalben und fandcn, daI3 der Partus eine Sen- kung des Phosphorgchalts veranlaDtc. Die Verminderung begann in der Rcgel eincn Tag vor dcm Partus, und den geringsten Wert er- hielten die genanntcn Verfasser kurz vor und kurz nach dem Partus. Ahnliche Beobachtungen wurden van E. P r i b y l ( I 932) gemacht, der fand, daD der anorganische Phosphor im Serum einige Tage vor dem Partus abnahm und sich auf einem niedrigen Wert his einige Tage nach dem Kalben hiclt. Eine eingehendere Untersuchung wurde von L. S c c k l c s , B. S j o l l c m a und v a n d e r K a a y (1932) ausge- fuhrt. Dieselben wicsen ebenfalls eine Verminderung des anorgani- schen Phosphors im Serum im Zusammenhang mit dern Kalben nach, sie heben jedoch hervor, daD wahrend des Partus und einige Zeit nach demselben abwechselnd eine Senkung und eine Erhohung des Phosphorspiegels eintreten konne. Eine gewisse Labilitat sei vor- handen Die niedrigsten Phosphonverte waren kurz nach dern Par- tus nachgewiesen worden. W. G o d d e n und W. M. A l l c r o f t (1933) konstatierten eine Verminderung des anorganischen Phosphors k u n vor dem Kalben und fanden, daB der Phosphorspiegel noch 7 Tage spater unbestandig war. Alle diese Untersuchungen beziehen sich also offenbar auf den in der Regel im Serum oder Plasma unter- suchten anorganischen Phosphor.

    Cholesterin kommt im Blutserum bzw. Plasma teils in freier Form, teils als Ester vor. Nach A. H j a r r e (1929) bilden die Cho- lesterinester im Rinderserum ungefahr 3, des gesamten Choleste-

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    ringchalts. Dic tindcrung dcs Cholestcringchalts 11 .Ihrend dcr Gra viditat und Laktation wurdc \on I3 j a r r c dngehcnd untcrsucht. Nach dcm Kalbcn sinkt der Cholesteringehalt im Plasma und halt sich in dcr crstcn Woche danach vcrh,iltnismalJig niedrig, stcigt aber darauf schnell. Nach ungefahr eincm Rfonat ist dcr Gchalt a bis 3mal so hoch wie unmittelbar nach dem Partus. Der Wcrt halt sich hochstcns ungefahr 2 Monate und sinkt danach langsam his zum nachstcn Kalben. Ungefahr 1 4 Tagc vor dem Partus steigt er etwas, um dann kurz vor und nach demselben wieder abzunch- men. Die Steigerung des Totalcholesterins wahrend der Laktations- periodc bcruht hauptsachlich auf ciner Zunahme dcr Cholesterin- ester. Der Gehalt a n freiem Cholesterin halt sich im groDcn ganzcn konstant. Der Cholesteringehalt steht auch mit der Intensitat der Milchsekrction im Zusammenhang. Die Werte sind am hochsten Z L ~ d'em Zeitpunkt, wenn die Milchproduktion ihr Maximum erreicht. Bei verschiedenen Tieren konnen die maximalen Werte ganz bedcu- tend variieren, was wenigstens in gewissem Mane mit dem Gradc der Milchsekretion im Zusammenhang steht.

    Betreffs des Lezithins scheint ein dem Totalcholesterin analo- ges Verhalten vorzuliegen, systcmatische Untcrsuchungen fehlen je- doch. Hier kann auf die vorher genanntc Untersuchung von M e i g s und dessen Mitarbeitern hingewiesen werden.

    Anderungen in der Plasmaphosphatase bci trachtigen Rindern wurdcn von L. T. W i l s o n und E. B. H a r t (1932) untersucht. Die- selben beobachteten eine gewisse Tendenz hohen Phosphatasegehalts drei oder mehrere Wochen vor dem Kalben, urn danach kurz vor den1 Partus zu sinken und dann wieder zu steigen. D. W. A u c h i - n a c h i e und A. E m s l i e (1933) untersuchten Gruppen trachtiger und nichttrachtiger Schafe und fanden etwas niedrigere Phosphatase- werte bei der ersten Gruppe. Die Variationen waren jedoch in den beiden genannten Untersuchungen klein und unsicher.

    Anal ysemethoden Die Bestimmungen wurden nach den ublichen Methoden ausgefiihrt, weshalb

    ich auf die gewohnlichen Handbucher verweise. Der Gehalt der Blutkorperchen an den entsprechenden Stoffen wurde mit Hilfe des Blutkorpervolumens aus den Analysenwerten fur Blut und Plasma berechnet. Das Blutkorpervolumen wurde nach dern Hamatokritverfahren festgestellt. Die Werte werden als rngo/o ange- geben, d. h. mg in 100 ccm Serum (Plasma) bzw. 100 ccm Blutkorperchen. In den- jenigen Fallen, in welchen die Bestimmung im Totalblut oder im Plasma geschah, wurde die Koagulation durch Zusatz von Natriumzitrat in Substanz verhindert. Die Phosphataserrerte bestimmte ich nach A. B o d a n s k y (1933). D'e mitgeteilten Zifferx geben an, wie viele mg Phosphor wahrend I Stunde und unter den geman der Methode angegebenen Versuchsbedingungen aus Glyzerhmonophosphorsaure von 100 ccm Serum abgespalten werden.

  • VERANDERUNGEN IM GEHALT DES BLUTS usw. 55

    Eigene Untersuchungen Zu Versuchszweckcn dicntc dcr dcm Institut fur Hausticrzucht

    an der Veterinarhochschule gchiirige Rinderbcstand dlcs ungehornten schwedischen Rotvichs 1. Die Blutprohen wurden aus der V. jugularis cntnornmcn und unmittclhar untersucht.

    Die Ergcbnisse finden sich in den Tabellen I und 2. In TaheUe I wird auRcr anorganischcm Phosphor und Estcr-Phosphor auch ssureloslicher Phosphor angcgebcn, wclcher die Summe der beidcn erstgenannten bildct. Diesc Wcrtc sind zwccks Vcrgleichsmatcrials fur solche Fallc mitgenommen, in dencn nur diese Summc bcstimmt wird

    Der Gehalt a n anorganischem Phosphor im Plasma (Tab. I ) teigte im Zusammenhang mit dem Kalben eincn starkcn Abfall, in den mcistcn Fallen bis zu dcs normalcn Wertes. Nach cinigcn Tagen sticg der Phosphorgchalt wiedcr. In gewissen Fallen Nurde eine zweite, etwas wenigcr ausgepragte Abnahme I -2 Wochen nach dem Partus wahrgcnommen, was auf einc gewisse Lahilitat hindcut'et. Die Resultate stimmtcn also mit denjenigcn friiherer Forscher uberein.

    Der anorganische Phosphor zeigte in den Erythrozyten im gro- 13en ganzen dieselbcn knderungen wie im Plasma (Tab. I ) . Die nied- rigsten Wertc traten jedoch 1-2 Tage spater auf. Eine absolute Parallelitat zwischen dem Gehalt an anorganischcm Phosphor im Plasma und dcmjcnigen in den Blutkbrperchen war folglich nicht vorhanden, und dcr Wert fur das Verhaltnis a n o r g a n i s c h e n P h o s - p h o r s i m P l a s m a : a n o r g a n i s c h e m P h o s p h o r i n d e n E r y - t h r o z y t c n variiertc zwischen 0,43 und 3,64 mit einem Durchschnitts- wert von I , 4 5 . Irgcndeinc spezielle Tendenz z u m Anstieg oder Ab- sinken dicses Verhaltnisses gerade im Zusammenhang mit dcm Par- tus lieB sich nicht feststellen.

    Der Esterphosphorgehalt in den Blutkorperchen (Tab. I ) wies im g r o h ganzcn dieselbe Tendenz wie der anorganisch gebundene Phosphor auf, selbst wenn die Resultate bci den verschiedenen Ver- suchstieren betreffs dieser Form der Phosphorverbindungen g r o k r e Abweichungen voneinander zeigten. Eine deutliche Verminderung fie0 sich 1-3 Tage nach dem Kalben konstatieren. Bei mehreren Versuchstieren stieg der Gehalt wiedcr nach 4-10 Tagen. Die Vexsuchskuh N r . 3 wies jedoch noch 3 Wochen nach dem Partus niedrige Werte auf. Wahrend dieser Zcit kennzeichnete sich dieses

    1 Herrn Professor K. Eriksaon spreche ich mleinen warmen Dank &fur aus, dafl er diese Tiere bereitwillig zur Verfugung stellte.

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    - - Xr.

    I

    ,

    3

    4

    5

    ~ _ _ _ Tage

    vor I nach dem Partus

    KNUT S JOBERG

    Tabelle I

    Plasma Erythrozyten

  • VERANDERUNGES 11% GEHALT DES BLUTS usw. 57

    -

    Tage

    vor I nach dem Partus

    Tage vor , I nach dem Partus

    Tabelle 2 - Hamato-

    krit

    Plasma

    - Chole- sterin

    mg 7; I 18 192 145 179 211

    105

    I77 I74

    184

    '67 167 I 69 141 I95 190 170 '97

    267 236 239

    142 I43

    212

    I 2 2 I11

    Erythrozyten

    - Chole- sterin

    Lezithin

    1.18 139 1.39 1813 1.26

    1,31 1.20 1,26 1.02

    0.98 1.15 1,31 1.10

    1,27 1,29 1.12

    1.17 1.48 1332 1.11 1.28

    0.53 0.33 0,38 0,52

  • Tagc vor 1 nach den1 l'artus

    Kmrr S J ~ ~ B E K C

    Hamato- kr i t Lezithin

    mg "0

    64 64 60 76 '7O 6q 84

    109 109 I 64 18.5

    90 8 2

    77 77

    208 I00

    I 1 2 120

    99 6 2

    I00

    "7 140

    108

    3 2 7

    I 2 2

    164 I10 I00 I 2 1 I I8 56 7.5

    15.5 215

    Tier auch durch nitedrigere Werte des Phosphatasegehalts als die ubrigen Kuh'e.

    Die anderen Formen anorganisch gebundenen Phosphors, die Lezithinverbindungen (Tab. I und 2 ) ) zeigten im Zusammenhang mit dem Kalben bedeutend g r o k r e Differenzen. Einige Tage vor dem- selben sanken die Lezithinwerte ganz erheblich, verblieben auf re- lativ niedrigen WeTten fur 2-3 Wochen, um dann wieder zu hohe- ren Werten anzusteigen. Das Lezithin verhdt sich also genau so wic das Cholesterin (Tab. 2 ) . Die Anderungen gingen jedoch nicht

  • VERhNDERUNGEN IM GEHALr DES BLUTS USW. 59

    vbllig parallel, sondcrn das Vcrhaltnis C h o l c s t c r i i i : L c z i t h i n zeigte gewisse gcringere Vcrschiebungen, wclchc aber unregclminig variierten, ohne irgcndeinen deutlichcn Zusammenhang mit dem Pastus. Im g r o h n ganzen wird demnach ein relativ konstantes Ver- haltnis zwischen dcm Cholestcrin- und Lezithingehalt im Blutplasma aufrechterhalten.

    Der Phosphatasegehalt im Plasma (Tab. 2 ) dcr verschiedenen Versuchsticre zcigtc klcine Verandcrungen, dic auf eine gcwisse Ver- minderung vor und nach dem Partus hindcuteten. Dic Variationen der Wertc warcn jedoch nicht so grolJ, dal3 sich sichere SchluBfol- gerungen zichcn lassen. Dic Phosphatasewirkung ist im Rinderblut von dersclben GroDenordnung wic bei eincr Reihc andercr Ticre und beim Mcnschen.

    Diskussion Die vorliegenden Resultate zeigen, &I3 diz im Rinderblut unter-

    suchten Phosphorverbindungen, anorganische Phosphate, Phosphor- saureester und Lezithin, einer Verminderung im Zusammenhang mit dem Kalben anheimfallen. Welches ist nun die diesbczdgliche Ur- sache ? Wir wisse...

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