Miteinander Ostern 2013

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Pfarrblatt der Pfarre St. Jakob in Perg

Text of Miteinander Ostern 2013

  • Die Heilige Woche in Perg Was bedeutet Christsein fr mich?

    Kinderkirche Alle Termine bis zum Sommer

    MITEINANDER

    Pfarrblatt der Stadtpfarre St. Jakobus Perg 1 / 2013

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    Wort des Pfarrers Seit dem Aschermittwoch sind bereits einige Wochen vergangen. Immer nher kommen wir dem groen Osterfest. Auf uns wartet das Leben ist der Titel des Buches, das ich gerade gelesen habe. Ostern ist das Fest des Lebens. Wir gehen diesem Fest entgegen. Nicht der Karfreitag ist das Letzte fr uns Christen, nicht das Kreuz, sondern das Ziel heit Auferstehung, das Leben bei Gott. Ich wnsche uns, dass wir dieser Gewissheit mehr und mehr vertrauen knnen. Die Heilige Woche, beginnend mit dem Palmsonntag bis hin zum Ostersonntag, hat mit uns selber zu tun. Es ist gleichsam ein Einben fr unsere eigene Auferstehung. Lassen wir uns ein auf diese Tage.

    Jeder Tag hat seine Bedeutung, seinen Hhepunkt. Ich lade heute schon ein, bewusst an den einzelnen Tagen teilzunehmen und mitzufeiern. Ein Ostern ohne Karfreitag gibt es nicht. Der Tod ist Durchgang das Ziel ist das Leben bei Gott. Wenn wir liebe Verstorbene auf dem letzten Weg begleiten, dann tun wir dies in Dankbarkeit und wir vertrauen diese Menschen immer wieder der Liebe Gottes an. Sie haben ihr Ziel erreicht, wir die Lebenden, so heit es bei Paulus, haben den Verstorbenen nichts voraus. Dietrich Bonhoeffer, ein evangelischer Pfarrer und Widerstandskmpfer, der dafr im KZ sein Leben lassen musste, schreibt: Der Tod ist der Horizont des Lebens aber der Horizont ist nur das Ende unserer Sicht. Und: Wer Ostern kennt, kann nie verzweifeln. (zitiert nach: Hermann-Josef Frisch: Auf uns wartet das Leben, 19.) Ich mchte mich wieder herzlich fr die Spenden fr die Auenrenovierung der Pfarrkirche bedanken. Im Dezember gab es nochmals ein ausfhrliches Gesprch mit der Dizesan-finanzkammer. Wir haben uns darauf geeinigt, dass im Frhjahr 2014 mit der Renovierung be-gonnen wird. Jetzt, nach der Winterpause, nach Ostern werden die Vorbereitungsarbeiten fort-gesetzt. Ein Danke dem Fachausschuss Finanzen und allen, die uns wohlwollend untersttzen. In den letzten Wochen wurden 250 neue Liederbcher Singt dem Herrn gedruckt und in den Kirchenbnken aufgelegt. Sie sind als Einladung gedacht, beim Gottesdienst krftig mitzusingen. Danke dem Ehepaar Gutenbrunner frs Kopieren, der Pfarre Naarn fr die Druckvorlage, Herrn Gerhard Pilz, der alle Seiten auf Ma zugeschnitten hat, und allen, die beim Zusammenlegen und Einbinden geholfen haben. Anfang Jnner 2013 sind 20 Asylwerberinnen und Asylwerber, davon sechs Kinder, in der Dr.- Schober-Strae eingezogen. Es gab auch schon seitens der Pfarre Gesprche mit den neuen Bewohnern. Sechs Personen aus dem Iran sind immer wieder bei den Sonntagsgottesdiensten zu sehen, gelegentlich sind sie auch im Pfarrheim. Ich lade ein, auf sie zuzugehen und mit ihnen ins Gesprch zu kommen. Sie und weitere sieben Personen haben vor einigen Tagen mit dem Deutschkurs begonnen. Wer Zeit hat und sich Zeit nehmen mchte, mit ihnen zu kommunizieren, mge auf sie zugehen. Sie alle freuen sich ber Kontakte. Ich wnsche Ihnen und Ihrer Familie ein gutes Zugehen auf das Fest der Auferstehung. Versuchen Sie, jeden Tag kurz im Alltag innezuhalten und sich bewusst zu machen, dass die Fastenzeit eine Auszeit ist! Jedes Fest braucht eine Zeit der Vorbereitung, damit es ein Fest der Freude wird. In vorsterlicher Verbundenheit Pfarrer Konrad Hrmanseder

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    MITEINANDER arbeiten Eine Nachlese zur Klausur des Pfarrgemeinderates Fast vollzhlig haben sich die Pfarrgemeinderte mit dem Herrn Pfarrer und einer sehr kompetenten Klausurbegleiterin von der Dizese Linz, Frau Gabriela Proksch, am 25. und 26. Jnner 2013 in den Greisinghof bei Tragwein zum gemeinsamen Arbeiten, Beten und Feiern zurckgezogen. Die Arbeit mit Bibelstellen am Freitagnachmittag und -abend ffnete uns die Augen fr Jesu mutiges und unkompliziertes Handeln in seiner Zeit. Der Austausch ber die verschiedenen Perikopen war bereichernd und in einem gewissen Sinn auch richtungsweisend fr unsere weitere Arbeit im PGR. Nach der intensiven Arbeit im Plenum und den Arbeitsgruppen feierte Lisi Nefischer, Obfrau der Katholischen Frauenbewegung, mit uns ihren Runden. Das gemtliche Beisammensein in den nchtlichen Stunden brachte uns einander nher, sind wir als Pfarrgemeinderat doch eine recht junge Runde mit vielen neuen Mitgliedern, die erst seit kaum einem Jahr eine Gemeinschaft bildet. Am Samstag wurden wir mit dem Modell des Seelsorgeteams und den Grundauftrgen der Arbeit eines Pfarrgemeinderates konfrontiert. Die Auseinandersetzung damit warf viele Fragen auf und regte zu konstruktiven Diskussionen an. Mit vielen guten Informationen, einigen Ideen und einem gewissen Ma an Zuversicht, dass wir fr die Pfarre einen guten (neuen) Weg finden werden, sind wir nach einem gemeinsamen Mittagessen nach Hause aufgebrochen. Die Klausur war arbeitsintensiv, trotzdem: Wir haben aufgetankt. Wir beschftigten uns mit schwierigen Fragen, trotzdem: Wir haben viel gelacht. Manche Fragen haben sich ergeben, trotzdem: Wir sind optimistisch, dass wir sie lsen werden, weil wir auf den Beistand des Heiligen Geistes zhlen. Jesus hat gesagt: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt (Mt 28,19). Darauf vertrauen wir!

    Christa Schabetsberger, geschftsfhrende Obfrau des PGR

    Intensive Arbeit in Kleingruppen und spannende Ausfhrungen

    erwarteten die Pfarrgemeinderte bei ihrer Klausur im Greisinghof.

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    Was bedeutet Christsein fr mich? Bei der Pfarrgemeinderatsklausur stellten wir uns auch die Frage, was fr jede und jeden von uns Christsein bedeutet. Auf vielen bunten Karten hielten wir unsere Gedanken dazu fest. Hier einige der Aussagen: Ich kann und will durch mein Christsein die Freude und das Glcklichsein anderen Menschen weiterschenken. Christsein bedeutet fr mich: in jedem Menschen das Gute zu sehen, Gutes zu tun und dabei zu wissen, dass Gott mich trgt und mich auf meinem Weg begleitet. Freinander da zu sein In einer Gemeinschaft voll Vertrauen das Leben zu leben Kirche ist eine Gemeinschaft, die in ihrer Vielfalt von Gaben und Aufgaben auf ein Ziel zugeht. Christsein heit, nicht allein zu sein, getragen zu sein. Gott ist fr mich, wer kann gegen mich sein? Gott zu erfahren und als sein Werkzeug zu handeln Geliebt zu sein Auf Jesus zu hren und ihm zu folgen Christsein heit, Teil einer Gemeinschaft zu sein Den Glauben an Kinder weiterzugeben Mit Gott unter den Menschen auf dem Weg zu sein Immer festgehalten und dennoch frei in der Entscheidung zu sein Die Liebe Gottes weiterzugeben und sie zu verknden Von Gott berufen zu sein und in seinem Reich zu wirken Auf Gott zu vertrauen

    MITEINANDER beten

    Osterkerze Der Schein der Kerze besiegt die Dunkelheit. Ihr Licht leuchtet und wrmt. Sie verzehrt sich ganz und gar in Licht. Am Tag unserer Taufe wird eine Kerze entzndet. Zu Ostern sehen wir im Bild der Kerze den auferstandenen Christus. In unserer Sterbestunde brennt ihr trstendes Licht. Von der Geburt bis zum Tode zeigt uns die Kerze: Ihr seid Kinder des Lichts. So will ich beten: Hilf Herr, dass ich vom Zeichen der Kerze lerne: Der helle Schein meines guten Lebens soll anderen Licht und Wrme sein. Willi Fhrmann

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    MITEINANDER feiern

    Blitzlichter aus der Pfarre

    Liederbcher Viele fleiige Helferinnen und Helfer

    waren beim Zusammenlegen der neuen Liederbcher fr Perg und Allerheiligen behilflich,

    an der Spitze Resi und Otto Gutenbrunner. Frauenfasching Beim Frauenfasching am 30. Jnner 2013 im Pfarrheim waren sogar Nonnen vertreten! Der Reinerls kommt der Renovierung der Stadtpfarrkirche zugute.

    Begegnung zum Familienfasttag Norie, eine Projektpartnerin der Aktion

    Familienfasttag, berichtete sehr beeindruckend von ihrer Arbeit auf den Philippinen.

    Spa beim Pizzabacken Beim Ernhrungsworkshop mit Irene am 19. Jnner 2013 hatten alle JS-Kinder viel Spa!

    ) Das Weg-Such-Spiel: Findest Du den Weg durch das Labyrinth zum Ziel?

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    MITEINANDER leben Was tut sich in der Pfarre Perg?

    Frauennacht Wie im letzten Jahr ldt auch heuer das Frauenmosaik wieder zur

    Frauennacht, am Freitag, 21. Juni 2013 um 19:30 Uhr im Pfarrheim.

    Osteragape Nach der Osternacht ldt die Katholische Mnnerbewegung alle sehr herzlich zum Verweilen beim Osterfeuer und einer Apage vor der Kirche ein. Am Freitag, 17. Mai 2013 feiern wir um 19:00 Uhr eine Maiandacht bei

    Rosemarie und Wolfgang Wimmer in Zeitling. Am Dienstag, 28. Mai 2013 laden wir ab 18:00 Uhr zum Birkenschneiden fr Fronleichnam ein. Gemeinsam mit der kfb gibt es am Sonntag, 30. Juni, 14:00 Uhr eine Wanderung durch das historische Perg.

    Zahlreiche Auftritte Am Ostersonntag fhrt der Kirchenchor beim Hochamt die Missa festiva des bayeri-schen Komponisten Hubert Zaindl auf. Diese 2011 komponierte Messe besticht durch eine ins Ohr gehende, aber doch moderne Klangvielfalt. Weiters umrahmt der Chor am Samstag, 18. Mai 2013 um 18:00 Uhr gemeinsam mit

    dem Jugendchor die Firmung in der Stadtpfarrkirche. M