Die Monatliche - Ausgabe 03

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Unabhngige Zeitung fr Wels

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  • "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein oberen Mittelstandes mit unseren Medien samt Redaktions-

    Leben dafr einsetzen, das du es sagen darfst!" linie. Also Leute, die zwar nicht die oberen Entscheidungstrger

    Mit dieser Aussage von Voltaire, einem der einflussreichsten sind, aber trotzdem ber einen gewissen Lebensstandard

    Autoren der Aufklrung und wesentlicher Wegbegleiter der verfgen.

    Franzsischen Revolution, knnen viele Welser, interessan-

    terweise meist politisch der gemigten Linken naheste- Bei der Gruppe von Personen links der Mitte bildet sich die

    hend, nicht wirklich umgehen. grte Anzahl an Lesern, die sich mit dem Inhalt nicht identifi-

    zieren knnen. Dagegen Personen, die politisch der Mitte

    "Warum gebt ihr solchen Idioten eine Plattform?", hrt man zuzurechnen sind, aber auch streng Konservative stehen dem

    von einigen, bezugnehmend auf kritische Postings an der Medium positiv gegenber.

    Pinnwand unserer Facebook-Seite "Wels1.at Ticker".

    Grund dafr scheint, dass die politische Mitte mit der redaktio-

    "Die Zeitung XXXX hat nur Positives berichtet und hat alles nellen Linie in groen Teilen konform geht oder sie als

    Negative ausgeblendet. So macht ihr euch auch beliebter", Denkansto sieht, und Personen, die extremeren Richtungen

    versuchte uns ein anderer vergeblich eine "softere" zuzuordnen sind, zwar nicht mit der Linie bereinstimmen, aber

    Redaktions-linie einzureden, wohlwissend, dass ein reines die "Wels1.at" und "Die Monatliche" als eine Art "Robin-Hood-

    "Positiv-Medium" heutzutage keine sog. "werberelevante Medium", welches sich traut zu kritisieren, akzeptieren.

    Reichweite" erlangen kann. Denn Sie als Leser wissen genau:

    Sonnenschein-Medien interessieren Sie auch nicht mehr. Besonders herausstechend ist, dass Menschen, die Vernderung

    als Gefahr sehen, unseren Medien am wenigsten Sympathie

    Hinter der oberflchlichen Abschtzigkeit rennen im entgegenbringen, dagegen Menschen, die sich als offen und

    Hintergrund oft die Telefone hei: "Hast des glesen, was die liberal sehen, die beiden Medien besonders gut beurteilen.

    Monatliche schreibt?"

    Ein krasser Gegensatz ist auch bei der Lesersicht ber die

    Wie schon vor der ersten Ausgabe angekndigt, ist "Die Qualitt des Mediums, besonders der Printausgabe, zu sehen:

    Monatliche" zum polarisierendsten und auergewhn- Eher konservative Leser beurteilen die Zeitung als Qualitts-

    lichsten Medium von Wels geworden. medium. Leser, die sich als politisch links einstufen, sehen die

    Zeitung als Boulevardmedium.

    Die "Angst" vor unseren Medien "Die Monaltiche" inkl. dem

    Online-TV "Wels1.at" scheint sehr hoch zu sein, obwohl wir Im Groen und Ganzen sind "Wels1.at" und "Die Monatliche"

    politisch unabhngig schreiben und Politker nicht einmal als regionale Massenmedien, die als grte Sympathisanten die

    "die Bsen" anprangern, sondern sich unsere Redaktions- Mittelschicht hinter sich haben, aber auch durchwegs von allen

    linie rein darauf beschrnkt, ein sog. "urbanes Medium" zu anderen Schichten gelesen werden und auch von fast allen als

    sein, welches Ideen und Themen fr ein besseres "Stadtemp- "sehr interessant" eingestuft werden.

    finden" von Wels frdert und Meinungen, die eine lebendige

    Stadt einschrnken wollen, kritisiert. Positiv hervorzuheben ist auch, dass unsere Medien besonders

    bei Personen der werberelevanten Gruppe besonders hohe

    Deswegen haben wir eine umfassende Zielgruppenanalyse Beliebtheit genieen. Aufgeschlossene Durchschnitts-

    gestartet, d.h. unsere Leser und deren Meinungen ber uns verdiener sind die potentiellsten Kunden eines Innenstadt-

    angesehen. In der Analyse wurden die Daten von Wels1.at Geschftes, sprechen aber auch bei neuen Produkten am

    und die Meinungen ber die ersten 2 Ausgaben der "Monat- meisten an. Somit haben "Wels1.at" und "Die Monatliche" auch

    lichen" bercksichtigt. ihre Hausaufgaben fr das kommerzielle Anzeigengeschft gut

    erfllt.

    Das Ergebnis ist nicht uninteressant: Obwohl die redaktio-

    nelle "urbane" Linie fr Wels komplett unbekannt scheint, Eigentlich ein gutes Ergebnis fr ein noch junges Medium,

    spricht "Wels1.at" und "Die Monatliche" hauptschlich welches in krzester Zeit in Wels enorme Bekanntheit und auch

    Zielgruppen im Rahmen des "Mainstreams" an. Das bedeu- hohe Werberelevanz erreicht hat.

    tet die breite Masse (durchschnittliches Einkommen,

    Bildung, Lebensstandard, etc.). In diesem Sinne viel Spa beim Lesen der neuen Ausgabe der

    Am meisten identifizieren knnen sich Menschen des "Monatlichen"!

    EEditorial

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  • Doris Schulz ist gegenPwww.wels1.at3

    Doris Schulz verwehrt sich gegen die Ideologisierung der Bildung und der Gleichmacherei:

    Ich bin berzeugt, dass die Neue Mittelschule nur ein anderes Etikett fr eine Gesamtschule ist,

    die ihre Leistung nach den Schwchsten ausrichtet und auf Frderung der talentierten Schler verzichtet.

    Am Schulstandort Wels, mit seinen rund sondern ganz im Gegenteil weit geffnet

    15.000 Schlern, leiden besonders die werden, sagt Doris Schulz, die derzeit

    Unterschriften gegen die Aushungerung Gymnasien an zu wenig finanziellen

    der Gymnasien sammelt.Mitteln, fr die der Bund zustndig wre.

    Die Mngelliste ist schockierend lang: Wir drfen nicht in die Durchschnittsfalle

    berfllte Klassen, renovierungsbedrftige tappen, sondern mssen die Talentierten

    Schulgebude, aber auch berarbeitete frdern und zugleich jene untersttzen, die

    Lehrer. Seit einiger Zeit gibt es auch Frderung bentigen. Gymnasien haben

    Klassen, die in Containern unterrichtet eine Leistungsvorgabe, wenn Kinder diese

    werden mssen, da im Gebude selbst kein erfllen, sollen sie die bestmglichen

    Platz mehr ist.Rahmenbedingungen vorfinden. Die Ver-

    antwortung dafr liegt bei der Bundes-

    Download der Unterschriftenliste hier: ministerin. Tren sollten nicht aus ideo-

    www.zukunftsforum-wels.atlogischen Grnden geschlossen bleiben,

    Gleichmacherei

    Gleichmacher-Mittelschule

    vs. Bildungs-Auswahl zur Frderung

    individueller Ansprche

    AHS

    1. Leistungs-

    gruppe

    2. Leistungs-

    gruppe

    3. Leistungs-

    gruppe

    Gymnasium Hauptschule

    Neue Mittelschule

    EINTOPF

    Doris Schulz (VP) fordert die Erhaltung der Gymnasien als eigene Schulform.

    Die Hauptschulen wurden mit sehr hohen finanziellen Mitteln in Neue Mittelschulen

    umgewandelt. Die Situation fr 300 Lehrer sowie die mehr als 2.600 Schler in den

    Welser Gymnasien ist prekr und wird seit Jahren nicht bercksichtigt.

    Das sollte sich ndern, fordert die Landtagsabgeordnete.

  • SJuwelierSTOCKINGER

  • >>

    sicherlich ein Meilenstein in der lner, der BFI-Regionalleiter Reindl-Er gilt als Welser Polit-Urgestein, seit

    Erfolgsgeschichte seiner Person. Seit Schwaighofer, die Klinikum Betriebs-2003 ist er 1. Vizebrgermeister,

    1972 steht Wimmer im Dienste der rtin Sonja Reitinger und die Studentin schon Jahre zuvor stieg er in die

    Stadt, damals war er 19 Jahre, 1986 Hannah Stgermller zusammen-Politik ein. Hermann Wimmer, nun ist wurde er in den Gemeinderat gewhlt, arbeiten. Der Ex-Parteivorsitzende

    ihm ein weiterer Schritt gelungen. Er zuletzt leitete er das Bro des Brger- Peter Koits sieht mit dieser Aufstellung

    wurde zum Stadtparteivorsitzenden meisters, bis er 1999 Stadtrat wurde. eine hervorragende Zukunft gegeben,

    der SP Wels gewhlt. Vor allem aber als Stadtrat fr Finanzen und er erkennt auch die Chancen, die

    und Sport machte er sich einen Namen. durch die Verjngung gegeben sind. In der SP wurde schon im Vorfeld viel

    Unter seiner Ressortleitung wurden diskutiert, bis man sich auf Hermann

    einige Projekte in puncto Sport Auf den nchsten zwei Seiten analy-Wimmer als Spitzenkandidaten einigte.

    realisiert. Mit einem neu aufgestellten siert Christoph Brckl den neuen Am 11. Mai war es dann so weit: Er

    und zugleich verjngten Team will er Stadtparteiobmann Hermann Wimmerwurde zum Stadtparteivorsitzenden

    die SP in eine erfolgreiche Zukunft und dessen aussichtsreichsten Nach-gewhlt, und das mit einer ber-

    fhren. Mit Wimmer werden in Zukunft folger Manfred Hochhauser.ragenden Stimmenmehrheit. Es ist

    die Landtagsabgeordnete Petra Ml-

    Pwww.wels1.at3

    Die Die GutenGuten

    DERDER

    Nach dem

    Stadtparteitag

  • Aber "Don Hermann" hat noch einen Erbe der Aufklrung identifizieren kn-Hermann Wimmer, derzeit Vize-

    gewaltigen Vorteil gegenber anderen nen nur eines: "Wurscht"brgermeister der Stadt Wels, gilt

    Politikern: Endlich, beim Thema Auslnder, egal ob seit Jahren als der mchtigste Mann

    pro oder contra, bringt man mittler-in Wels. Jeder wei: Wenn man etwas Der brillante Taktiker hat trotz seines weile sogar jeden Kebap-Verkufer aus

    will, geht man nicht zum Brger-Machtbewusstseins eine hervorstech- Langeweile zum Einschlafen.

    meister, sondern zum "Vize".ende Eigenschaft:

    Seit dem Stadtparteitag der SP am Ihm ist vieles einfach "Wurscht". Im Gegensatz dazu zeigt Wimmer

    11. Mai geht man nun auch den Besonders bei Kleinigkeiten merkt man hohes Engagement bei Groprojekten

    offiziellen Schritt und macht ihn zum ihm an, dass es ihm "Wurscht" ist. wie z.B. beim Bau des neuen Sport-

    Chef der Welser SP.zentrums oder beim Welios. Sobald

    Das klingt jetzt fr Sie vielleicht Wimmer ein Projekt als wichtig ein-Wimmer ist ein Machtmensch und negativ, aber eine gute Portion "Wur- stuft, verwandelt sich die Wurscht-kann diese Position auch im Gegensatz schtigkeit" ist d