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Gault&Millau Restaurantguide 2019/Rheinland-Pfalz Seehecht mit gegrillter Hühnerhaut und Algen RHEINLAND-PFALZ Daniel Schimkowitsch aus Deidesheim kocht sich im neuen Gault&Millau als „Aufsteiger des Jahres“ in die deutsche Küchenspitze / Viel Auftrieb im kulinarischen Mittelfeld / Tatsuya Shimizu in Bad Neuenahr ist „Pâtissier des Jahres“ Daniel Schimkowitsch, 33, vom „L.A. Jordan“ in Deidesheim, der „vom Jungen Wilden zum prägnanten Küchenchef mit eigener kulinarischer Handschrift wurde,“ kürt die internationale Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2019 zum „Aufsteiger des Jahres“ in der Bundesrepublik. Die Tester loben: „Seine Küche ist auf das Wesentliche konzentriert, intelligent durchstrukturiert, optisch ansprechend und zeigt Mut zu raffinierter (gerne euro-asiatischer) Würze.“ Für Gerichte wie „die Thunfischtatar-Röllchen auf Gänseleber mit einer Sauce aus fünf japanischen Zitrusfrüchten und dem fruchtig-süßen Kontrast einiger Tupfen Zwetschgenmark oder den saftigen Bauch vom Edelschwein mit scharf gewürzten Himbeeren und einer balinesische Sauce, die nach Kokosmilch, Kurkuma und Erdnuss duftet“, bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 12 Köche. Auf 16 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, steigern sich • Daniel Pape vom „Da Vinci“ in Koblenz, bei dem „auf einer intensiven Erbsen-Velouté mit confiertem Eigelb das generöse schwarze Trüffelgeraspel beeindruckt, das sich nach ein paar Löffeln in ein schönes Farbspiel mischt“; • Hedi Rink vom „Urgestein“ in Neustadt an der Weinstraße, die „in ihrem munteren Draufloskombinieren einen furiosen Salat mit Lachs, Estragoneis, kalter Sauerampfercreme, Verveine-Gel und grünen Kräutern auftischt“; • Leon Schulte-Austum vom „Moro“ in Neustadt an der Weinstraße, der „auf seinem Parforceritt durch die Küchen Europas, des Orients und Ostasiens auch mutig mit Schärfe oder deutlichen Aromen experimentiert“. 15 Punkte erreichen erstmals oder wieder • Sarah Henke im „Yoso“ in Andernach, die im „vegetarischen Arrangement ‚Cashew Ying & Yang‘ das ineinander verschlungene rote Ying- und grüne Yang-Symbol erdbeer- bzw. selleriefarben wie einen Tortenguss auf einem Ring aus Cashewmousse präsentiert und mit Staudenselleriesorbet kühlt“; • Stefan Kessler vom „Graf Leopold“ in Daun, dessen „Kabeljau mit Krabben und Speck durch Petersiliencreme, Muschelsud und Zitronengras aromatische und belebende Frische erhält“; • Michael Kröner vom „Alte Rebe“ in Remagen, der „die gebackene Wildgarnele in eine gefühlte Badewanne voll Geschmack aus Curry und Kokosmilch und einen passenden Begleitschwarm aus Kaiserschote, Möhre, Maiskölbchen und Blumenkohl taucht“; • Florian Kurz vom „Coquille St. Jacques“ in Neuwied, der das „seltene Vergnügen einer Rehleber mit der zarten Bitternis von gedünstetem Chicorée und der feinen Süße von Brombeersud bietet“; • Jürgen Neumann vom „GLC Club-Gastronomie am Köhlerhof“ in Bad Neuenahr, dessen „nordafrikanischer Gewürzmix den zarten Pulpostücken vom Grill und dem mit Gemüsewürfelchen saftig gegarten Couscous eine angenehme exotische Schärfe verlieh“;

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  • Gault&Millau Restaurantguide 2019/Rheinland-Pfalz Seehecht mit gegrillter Hhnerhaut und Algen

    RHEINLAND-PFALZ Daniel Schimkowitsch aus Deidesheim kocht sich im neuen Gault&Millau als Aufsteiger des Jahres in die deutsche Kchenspitze / Viel Auftrieb im kulinarischen Mittelfeld / Tatsuya Shimizu in Bad Neuenahr ist Ptissier des Jahres Daniel Schimkowitsch, 33, vom L.A. Jordan in Deidesheim, der vom Jungen Wilden zum prgnanten Kchenchef mit eigener kulinarischer Handschrift wurde, krt die internationale Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2019 zum Aufsteiger des Jahres in der Bundesrepublik. Die Tester loben: Seine Kche ist auf das Wesentliche konzentriert, intelligent durchstrukturiert, optisch ansprechend und zeigt Mut zu raffinierter (gerne euro-asiatischer) Wrze. Fr Gerichte wie die Thunfischtatar-Rllchen auf Gnseleber mit einer Sauce aus fnf japanischen Zitrusfrchten und dem fruchtig-sen Kontrast einiger Tupfen Zwetschgenmark oder den saftigen Bauch vom Edelschwein mit scharf gewrzten Himbeeren und einer balinesische Sauce, die nach Kokosmilch, Kurkuma und Erdnuss duftet, bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem franzsischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 mglichen Punkten. Sie stehen fr hchste Kreativitt und bestmgliche Zubereitung. Eine hhere Note haben in Deutschland nur 12 Kche. Auf 16 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach dem Verstndnis des Guides Kochen zur Kunst wird, steigern sich Daniel Pape vom Da Vinci in Koblenz, bei dem auf einer intensiven Erbsen-Velout mit confiertem Eigelb das generse schwarze Trffelgeraspel beeindruckt, das sich nach ein paar Lffeln in ein schnes Farbspiel mischt; Hedi Rink vom Urgestein in Neustadt an der Weinstrae, die in ihrem munteren Draufloskombinieren einen furiosen Salat mit Lachs, Estragoneis, kalter Sauerampfercreme, Verveine-Gel und grnen Krutern auftischt; Leon Schulte-Austum vom Moro in Neustadt an der Weinstrae, der auf seinem Parforceritt durch die Kchen Europas, des Orients und Ostasiens auch mutig mit Schrfe oder deutlichen Aromen experimentiert. 15 Punkte erreichen erstmals oder wieder Sarah Henke im Yoso in Andernach, die im vegetarischen Arrangement Cashew Ying & Yang das ineinander verschlungene rote Ying- und grne Yang-Symbol erdbeer- bzw. selleriefarben wie einen Tortenguss auf einem Ring aus Cashewmousse prsentiert und mit Staudenselleriesorbet khlt; Stefan Kessler vom Graf Leopold in Daun, dessen Kabeljau mit Krabben und Speck durch Petersiliencreme, Muschelsud und Zitronengras aromatische und belebende Frische erhlt; Michael Krner vom Alte Rebe in Remagen, der die gebackene Wildgarnele in eine gefhlte Badewanne voll Geschmack aus Curry und Kokosmilch und einen passenden Begleitschwarm aus Kaiserschote, Mhre, Maisklbchen und Blumenkohl taucht; Florian Kurz vom Coquille St. Jacques in Neuwied, der das seltene Vergngen einer Rehleber mit der zarten Bitternis von gednstetem Chicore und der feinen Se von Brombeersud bietet; Jrgen Neumann vom GLC Club-Gastronomie am Khlerhof in Bad Neuenahr, dessen nordafrikanischer Gewrzmix den zarten Pulpostcken vom Grill und dem mit Gemsewrfelchen saftig gegarten Couscous eine angenehme exotische Schrfe verlieh;

  • Jan Treutle vom Im Gtchen in Bad Kreuznach, der in seiner Vorliebe fr Fruchtiges das Lachstatar mit drei franzsischen Melonenarten und Limonencreme, das Carpaccio von spanischen Weigarnelen mit Weinbergpfirsichsalat oder das Schweinskarree mit glasiertem Aprikosen-Tomaten-Gemse eskortiert. Die besten Kche in Rheinland-Pfalz Auf Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Rheinland-Pfalz bleibt mit 19,5 Punkten Clemens Rambichler, 28, vom Waldhotel Sonnora in Dreis bei Wittlich, der das kulinarische Vermchtnis des 2017 verstorbenen Helmut Thieltges bewahrt und weiterfhrt. Das gelingt ihm mit Medaillons von den besten Langoustinen, die wir kennen (aus dem sdbretonischen Fischerhafen Loctudy), in intensiver Krustentieressenz mit pfirsichfruchtiger Note ebenso wie mit der roh gerollten Gnseleber zu zarten Scheiben vom Blue Fin Tuna in Ingwer-Limonenvinaigrette von sanfter Schrfe. Ihm folgt mit 19 Punkten wie im Vorjahr Hans Stefan Steinheuer vom Zur alten Post in Bad Neuenahr, in dessen ausdrucksstarker, klarer Aromenkche dem mit Schwertmuschelwrfelchen bestreuten Steinbutt eine Taubnesselvelout und ein wie Reis roh gerhrtes Kartoffelrisotto zum groen Auftritt gengen. 18 Punkte wie Aufsteiger Daniel Schimkowitsch erreichen dank ihrer inspirierten Gerichte wieder Wolfgang Becker vom Beckers in Trier (bei der fast seidig-zarten, mit ihren Schuppen knusprig gebackenen Rotbarbe mit Mandeln, getrockneten Oliven und zartem Spargelsud beeindruckte die feine Wrze und innere Harmonie des Gerichts trotz ausdrucksstarker Einzelteile), Harald Rssel von Rssels Landhaus in Naurath/Wald bei Trier (groartig der Kabeljau inklusive der Zunge mit einem verspielten Mosaik von Roter Bete und Melone, grandioser Champagnerbutter und einem zustzlichen, reizvollen Akzent durch geruchertes Kartoffelpree), Thomas Schanz, 36, vom Schanz in Piesport an der Mosel (wie eine mchtige Meeresbrise kommt der pochierte Seehecht mit marinierten Krutern, gegrillter Hhnerhaut und herrlich schmelzig-feinem Aufguss von Meeresaromen und Algen). Auszeichnung zum Ptissier des Jahres geht nach Rheinland-Pfalz Das se Finale spielt fr viele Gste eine wichtige Rolle schlielich sind Desserts und Petit Fours die letzten Eindrcke, die sie aus einem Restaurant mit nach Hause nehmen. In dieser Disziplin brillierte in diesem Jahr Tatsuya Shimizu von Steinheuers Zur alten Post in Bad Neuenahr. Er berzeugte die Tester in seinen phantasievollen Kunstwerken wie der Hommage an die Kirschblte oder dem geeisten Kussmund mit so viel intuitivem Aromengespr und virtuosem Handwerk, dass sie ihn als Ptissier des Jahres ehren. Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 99 Restaurants in Rheinland-Pfalz. 87 Kchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmtzen aus. Eine Kochmtze erhalten auch die erstmals bewerteten Lokale Ai Pero in Andernach, Black Cow in Diez und Interieur no. 253 in Remagen (14 Punkte) sowie Zum Riesen in Kandel bei Karlsruhe, Verbene in Koblenz , Thielemanns in Bad Kreuznach, Dorfchronik in Maikammer/Sdliche Weinstrae, Bellpepper, Gasthaus Willems und Laurenz in Mainz, Das Esszimmer und Grnwedels in Neustadt an der Weinstrae, Heims in Reil/Mosel und Sinnfony in Remagen(jeweils 13 Punkte). Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der Gault&Millau in Rheinland-Pfalz 11 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 18 neu auf; 13 werden hher, 7 niedriger bewertet. Der Guide erscheint im Mnchner ZS Verlag (768 Seiten, 39.99 ). Die besten Restaurants des Gault&Millau in Rheinland-Pfalz 19,5 Punkte Waldhotel Sonnora in Dreis bei Wittlich

  • 19 Punkte Zur Alten Post in Bad Neuenahr 18 Punkte **L. A. Jordan in Deidesheim Rssels Landhaus in Naurath/Wald bei Trier Schanz in Piesport/Mosel Beckers in Trier 17 Punkte *PurS in Andernach Jungborn in Bad Sobernheim an der Nahe 16 Punkte Schlssl in Oberotterbach/Sdliche Weinstrae Landgasthof Poststuben in Bad Neuenahr Schwarzer Hahn in Deidesheim Gourmetrestaurant Dirk Maus in Heidesheim/Rhein Intense in Kallstadt **Da Vinci in Koblenz Schillers in Koblenz Atable in Ludwigshafen ***Favorite in Mainz Le Temple in Neuhtten im Hochwald **Moro in Neustadt/Weinstrae **Urgestein in Neustadt/Weinstrae Kaupers im Kapellenhof in Selzen bei Mainz Le Val dor in Stromberg Wein- und Tafelhaus in Trittenheim *Newcomer **Aufsteiger ***Absteiger

    Coverdownload unter: https://www.zsverlag.de/buecher/gaultmillau-restaurantguide-2019-beste-restaurants-deutschland/ Pressekontakt: Miriam Bouquet [email protected] 089/548 25 15 - 298