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Organisation - Standleitung IMG Innovations-Management GmbH Dr. Joachim Dörr Trippstadter Sr. 110 67663 Kaiserslautern Telefon: +49 (0) 631 31 66 875 Telefax: +49 (0) 631 31 66 898 E-mail: [email protected] Internet: www.img-rlp.de Ansprechpartner des Landes: Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz Referat Wissenstransfer an Hochschulen Daniel Graffé Mittlere Bleiche 61 55116 Mainz Telefon: +49 (0) 6131 16-2256 Telefax: +49 (0) 6131 1617-2256 E-mail: [email protected] Internet: www.mwwk.rlp.de Ansprechpartner der Hochschulen: Transfernetz Rheinland-Pfalz c/o Technische Universität Kaiserslautern Dipl.-Ing. Klaus Dosch Telefon: +49 (0) 631 205-3001 Paul-Ehrlich-Str. Gebäude 32 67663 Kaiserslautern RHEINLAND-PFALZ AUF DER HANNOVER MESSE 2018 Forschungsgemeinschaftsstand Halle 2 / Stand B40 Standtelefon: +49 (0) 1590 - 2317548 Ausstellungsprogramm Forschung & Innovation Rheinland-Pfalz MINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT, WEITERBILDUNG, UND KULTUR

RHEINLAND-PFALZ Forschung & Innovation Rheinland-Pfalz AUF ...€¦ · Internet: Ansprechpartner des Landes: Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz

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  • Organisation - StandleitungIMG Innovations-Management GmbHDr. Joachim DörrTrippstadter Sr. 11067663 KaiserslauternTelefon: +49 (0) 631 31 66 875Telefax: +49 (0) 631 31 66 898E-mail: [email protected]: www.img-rlp.de

    Ansprechpartner des Landes:Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-PfalzReferat Wissenstransfer an HochschulenDaniel GrafféMittlere Bleiche 6155116 MainzTelefon: +49 (0) 6131 16-2256Telefax: +49 (0) 6131 1617-2256E-mail: [email protected]: www.mwwk.rlp.de

    Ansprechpartner der Hochschulen:Transfernetz Rheinland-Pfalzc/o Technische Universität KaiserslauternDipl.-Ing. Klaus DoschTelefon: +49 (0) 631 205-3001Paul-Ehrlich-Str. Gebäude 3267663 Kaiserslautern

    RHEINLAND-PFALZ AUF DER HANNOVER MESSE 2018ForschungsgemeinschaftsstandHalle 2 / Stand B40Standtelefon: +49 (0) 1590 - 2317548

    Ausstellungsprogramm

    Forschung & InnovationRheinland-Pfalz

    MINISTERIUM FÜRWISSENSCHAFT, WEITERBILDUNG,UND KULTUR

  • 2

    Vorwort

    Forschung und Innovation aus Rheinland-Pfalz

    Forschung, Technologie und Innovation werden angesichts steigender Anforderungen an die moderne Wissensgesellschaft im-mer wichtiger. Markterfolge lassen sich im globalen Wettbewerb häufig nur durch neue Technologien und Innovationen erreichen. Die Präsentationen von aktuellen Forschungs- und Entwicklungs-ergebnissen, neuen Produkten und Verfahren sowie innovativer Dienstleitungsmodelle auf Messen sind zentrale Instrumente des Wissens- und Technologietransfers.

    Um den rheinland-pfälzischen Akteuren optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Präsentation ihrer Forschung und Innovationen zu bieten, unterstützen das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirt-schaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz gemeinsam die Organisation und Durchführung von Forschungsgemeinschaftsständen auf technologieorientierten internationalen Leitmessen.

    Einen Schwerpunkt bilden hierbei Präsentationen aus den in der Innovationsstrategie des Landes benannten Potenzialbereichen (beispielsweise IKT, Sensorik, Werkstoffe und Lebens-wissenschaften), um die Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsposition von Rheinland-Pfalz zu stärken. Gleichzeitig werden die Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die Förderung von Schlüsseltechnologien sowie die Gewinnung von Fach- und Spitzenkräften unter-stützt. So erhalten neben den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auch wissensbasierte Existenzgründer, innovative Unternehmen sowie technologieorientierte Platt-formen, Initiativen, Netzwerke und Cluster die Möglichkeit, ihre innovativen Projekte und tech-nologischen Lösungen zu präsentieren.

    Ich danke allen Akteuren für ihr großes Engagement und erwarte mir von den Präsentationen eine Sichtbarkeit, die weit über die Grenzen von Rheinland-Pfalz hinausgeht.

    Prof. Dr. Konrad WolfMinister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz

  • 3

    Inhalt

    Forschung und Innovation aus Rheinland-Pfalz

    Allymatch GmbHsmart b2b matching app . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

    Hochschule Kaiserslautern Entwicklung eines neuartigen Eistribometers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

    Hochschule TrierLaROS - Radarsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

    Johannes Gutenberg-Universität MainzElektrifizierung der Organischen Synthese . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

    Johannes Gutenberg-Universität MainzHIKE - InnovationsraumBioökonomie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

    Science SquareInnovationen und Highlights aus Forschung und Technologie . . . . . . . . . . . . . 10

    Technische Universität BingenKontinuierliche Trennung von Enantiomeren mit Hilfe von selektiver Kristallisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

    Technische Universität BingenPIRXAT – Pilotless Intelligent Radar Experiment. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

    Technische Universität KaiserslauternEnergie- und Ökoeffizienz durch Kunststoffe intribologischen Anwendungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

    Technische Universität KaiserslauternKaiserslautern Racing Team . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

    Technische Universität KaiserslauternInnovative Serviceprodukte fürverfügbarkeitsorientierte Geschäftsmodelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

  • 4

    Inhalt

    Forschung und Innovation aus Rheinland-Pfalz

    Technische Universität KaiserslauternInteroperabilität für das Internet der Dinge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

    Transfernetz Rheinland-PfalzWissen für die Wirtschaft aus den Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

    Institute of Ceramics and Building Materials, Opole - PLBindemittel aus Papierabfällen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

    Institute of Ceramics and Building Materials, Opole - PLBiokohle aus sauberer und Abfallbiomasse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

    Institute of Ceramics and Building Materials, Opole - PLMineralisch-organisches Produkt mit düngenden Eigenschaften . . . . . . . . . . 20

    Standplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21Geländeplan HMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22Transferstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 - 24weitere Aussteller aus Rheinland-Pfalz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 - 28Anhang. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

    Forschung & InnovationRheinland-Pfalz

  • 5

    allymatch ist die Matching-Plattform für innovative Unternehmen, um global

    Partner für R&D- und Investment-Projekte, Lieferanten, Käufer und

    Dienstleister zu finden. allymatch wurde speziell für die Entscheidungsträger

    von innovativen und internationalen Unternehmen aus produzierenden

    Industrien konzipiert. Weltweit suchen Unternehmen nach Partnern für

    anspruchsvolle Zusammenarbeit. Insbesondere produzierende Unternehmen

    machen große Schritte zur Erreichung der Wachstumsziele; dringen in neue

    geographische Märkte und Sektoren vor, entwickeln neue Produkte und

    Dienstleistungen. Es gibt offensichtlich Nachfrage nach Dienstleistungen, die

    Innovatoren zusammenbringen. Existierende Angebote wie b2b-Matching-

    Events sind erstaunlich low-tech und kostspielig. Die Suche nach richtigen

    Partnern auf der Welt fordert viel Anstrengung. allymatch ersetzt lange

    Reisen und Zeitaufwand bei B2B-Matchings durch automatisiertes Verfahren

    und mit einer mobilen App. Basierend auf Anfragen, die in wenigen

    Minuten erstellt werden, werden Nutzer durch intelligente Algorithmen

    umgehend aneinander vorgeschlagen. Profile sind vertraulich und können

    nur von zusammengeführten Nutzern angesehen werden. Unternehmens-

    name und Nutzerdaten werden nur angezeigt, wenn das Match von beiden

    Seiten akzeptiert wird. allymatch bringt einen modernen und digitalen

    Ansatz zu dieser Suche, mit einer Geschwindigkeit und Vertraulichkeit, die es

    bisher noch nie gab. allymatch Nutzer sind innovative produzierende

    Unternehmen, Forschungsinstitute, Wirtschaftsförderungen, Tech Startups,

    Investoren, die sich bequem mittels der Smartphones ihrer Entscheider

    finden können- in einem Bruchteil der Zeit und der Kosten von anderen B2B-

    Dienstleistungen.

    allymatch bringt Kooperationspartner

    zusammen und macht Innovationen möglich. Allymatch GmbH Erhaltstr. 1 55518 Mainz E-mail: [email protected] Web. https://www.allymatch.com

  • 6

    Entwicklung eines neuartigen Eistribometers 

    Das Ziel der Entwicklung neuartiger Belagsbeschichtungen für Sprungskier besteht darin, die Reibung zwischen Skibelag und der Eisoberfläche der Anlaufspur zu reduzieren und somit  eine  Erhöhung  der  Absprunggeschwindigkeit  zu  erzielen,  weil  höhere Anlaufgeschwindigkeiten  zu weiteren  Sprüngen  führen  (Faustformel: 1  km/h  schneller entspricht  10  Weitenmetern).  Das  Problem  besteht  in  der  objektiven  Messung  des Reibkoeffizienten bei Wettkampfbedingungen (100 m Anlaufphase, Beschleunigung von 0  auf  100  km/h  in  ca.  5  Sekunden,  identische  Flächenpressung).  Alle  bekannten Eistribometer  verwenden  kleine  Probengrößen mit  zu  hohen  Flächenpressungen  oder beschleunigen wesentlich schneller. 

    Als Ausgangsmaterial für den Skibelag ist durch  den  internationalen  Skiverband FIS  die  Verwendung  eines  ultra‐ hochmolekularen  Polyethylens  (UHMW‐PE)  als  Sohlenmaterial  vorgeschrieben. An der Hochschule Kaiserslautern wurde ein  Verfahren  entwickelt,  um  das  in Bändern  zu  beziehende  UHMW‐PE, 

    wulstfrei zu Ringen zu fügen. Diese Ringe werden auf dem ebenfalls an der Hochschule Kaiserslautern  entwickelten  Eistribometer,  das  in  Analogie  zu  einem  Bandschleifer funktioniert,  gegen  den  Reibpartner  Eis  gemessen.  Über  die  Auslenkung  einer  sich formschlüssig  in  einer  Schale  befindlichen  Eisplatte  wird  die  Reibungskraft  ermittelt. Durch den  jeweiligen Austausch der Schale mit der Eisplatte werden Migrationseffekte von  Beschichtungen  eliminiert.  Das  entwickelte  Messsystem  befindet  sich  in  einem Kühlraum bei ‐8° C, der von der FIS vorgeschriebenen Temperatur der Anlaufspur. 

    Adresse: Prof. Dr. Jens Schuster Hochschule Kaiserslautern Campus Pirmasens Carl-Schurz-Str. 10 – 16 D - 66953 Pirmasens

    Tel: +49 631 3724-7049 E-mail: [email protected] WEB: www.hs-kl.de

  • 7

    2TX/8RX 24GHz Radarsystem für die Grundlagen- und Anwendungsforschung auf dem Gebiet der Radarsensorik.

    Primäres Ziel des Projektes ist es Studierenden der Fachrichtung Elektrotechnik die mathematischen, physikalischen und technischen Grundlagen der Radartechnik zu vermitteln. In den meisten Hochschulen werden zwar die signaltheoretischen Grundlagen gelehrt, allerdings wird das erlangte Wissen nicht praktisch angewandt. Da in den Ingenieurswissenschaften die Vorlesungen oft von Laboren begleitet werden, wurde zu diesem Zweck ein MIMO-Radar mit zwei Sende- und acht Empfangsantennen entwickelt. Das Radar arbeitet im freien 24 GHz ISM-Band und kann als reines Dauerstrichradar oder als frequenzmoduliertes Dauerstrichradar betrieben werden. Es ermöglicht eine parallele Verarbeitung der acht Empfangssignale und eine unabhängige Auswahl der Sendeantennen.Das Radarmodul kann unter Verwendung eines Datenerfassungsgerät mit einem Computer verbunden werden. Auf diese Weise können dieFrequenzrampen der FMCW Messung über ein Triggersignal gesteuert sowie die Basisbandsignale der acht Empfangsantennen eingelesen werden. Studierenden wird somit ermöglicht die theoretischen Kenntnisse der Signalverarbeitung anhand der Radarsignale in Matlab praktisch anzuwenden.Zudem verfügt das Radarsystem über fünf BNC–Anschlüsse über die vier Basisbandsignale der Empfangskanäle sowie das Trigger Signal abgegriffen werden können. Im Rahmen des zusätzlichen Labors wird ausschließlich das Radar sowie ein 4-Kanal-Oszilloskop mit Fourier-Transformationsfähigkeit verwendet. Die Studierenden sollen in fünf Versuchen die Themen Strahlungscharakteristik, CW-Radar, FMCW-Radar, Digital Beamforming und MIMO-Radar vertiefen. Jeder Versuch enthält eine detaillierte Wiederholung der theoretischen Grundlagen und soll den Studierenden die Interpretation der Signale im Zeit-sowie Frequenzbereich näherbringen.

    Primäres Ziel des Projektes ist es Studierenden der FachrichtungElektrotechnik die mathematischen, physikalischen und technischen Grundlagen der Radartechnik zu vermitteln. In den meisten Hochschulenwerden zwar die signaltheoretischen Grundlagen gelehrt, allerdings wird daserlangte Wissen nicht praktisch angewandt. Da in den Ingenieurswissenschaften die Vorlesungen oft von Laboren begleitet werden,wurde zu diesem Zweck ein MIMO-Radar mit zwei Sende- und achtEmpfangsantennen entwickelt. Das Radar arbeitet im freien 24 GHz ISM-Band und kann als reinesDauerstrichradar oder als frequenzmoduliertes Dauerstrichradar betriebenwerden. Es ermöglicht eine parallele Verarbeitung der acht Empfangssignaleund eine unabhängige Auswahl der Sendeantennen.Das Radarmodul kann unter Verwendung eines Datenerfassungsgerät mit

    Hochschule Trier Prof. Dr. Andreas Diewald Tel: +49 651 8103 217 E-mail: [email protected] WEB: www.hochschule-trier.de/go/laros

  • 8

    Elektrifizierung der Organischen Synthese Stoffliche Nutzung von Strom  für die nachhaltige Herstellung von Wertprodukten für die chemische und pharmazeutische Industrie.  

    Die Umstellung der nationalen Energieversorgung basierend auf  fossilen Energieträ‐gern  und  regenerative  Stromquellen wie Windkraft  und  Photovoltaik  erzeugt  eine massive Diskrepanz  zwischen  Energieangebot  und  ‐nachfrage. Da  Strom  in  großen Batterien  nur  relativ  teuer  gespeichert  werden  kann,  bedarf  es  einer Mehrwert‐steigernden Nutzung von Stromüberschüssen. Dabei  ist die chemische Synthese von Wertprodukten heute eine der lukrativsten Lösungen. Der Arbeitskreis Waldvogel ist international eines der  renommiertesten Forschungslabore, die sich mit dieser The‐matik seit knapp 20 Jahren beschäftigen. Das Portfolio des Arbeitskreises umfasst die ganze Bandbreite von  sehr  leistungsfähigen Screeningmethoden der Elektrolyseent‐wicklung bis hin zur Hochskalierung solcher Prozesse. Darüber hinaus werden Elektro‐lytsystem und Elektrodenmaterialien für neue hochselektive Umsetzungen erforscht. Diese  chemische  Disziplin  findet  aktuell  sehr  großen  Anklang  im  produzierenden Chemiegewerbe aber auch bei der nachhaltigen Wirkstoffproduktion in der Agro‐ und Pharmabranche. Da unter Zuhilfenahme von Strom als Reagenz oft chemische Her‐stellungswege abgekürzt und Reagenzabfälle vermieden werden, wird diese Techno‐logieentwicklung als disruptiv und zukunftsweisend eingestuft.    

     Johannes Gutenberg‐Universität Mainz  Tel.: +49 6131 3926069 Fax: +49 6131 3926777 E‐mail: [email protected]‐mainz.de 

  • 9

    HIKE – Innovationsraum Bioökonomie Nutzung biogener Stoffströme zur Herstellung von Intermediaten für die Kunststoff‐industrie 

    Erdöl  ist eine endliche Ressource, deren Nutzung überwiegend als Energieträger er‐folgt. Die stoffliche Nutzung  in Form von Kunststoffen, die  in Europa am stofflichen Lebensende  überwiegend  energetisch  verwertet  werden,  ist  für  den  Klimawandel mitverantwortlich. Es  ist wichtig, eine alternative Stoffbasis zu erschließen, die dazu dient, biobasierte Werkstoffe aufzubauen. Im Vorhaben zur Entwicklung des Innova‐tionsraums „HIKE“ sollen Rohstoff‐ und Reststoffströme der verarbeitenden Industrie nachwachsender  Rohstoffe  durch  biotechnologische  und  elektrochemische  Umset‐zung  nachhaltig  und  nahezu  CO2‐neutral  nutzbar  gemacht werden. Dadurch  sollen langfristig  fossile Ressourcen wie Erdöl der Kunststoffindustrie durch biogene  Inter‐mediate und Endprodukte ersetzt werden. Die Umsetzung eines  solchen umfassen‐den Vorhabens scheitert  trotz großem Potential an  innovativen  Ideen häufig daran, dass die passenden Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft nicht zu‐sammenfinden. Hier knüpft der geplante  Innovationsraum „HIKE“ an. Dafür werden Materialien und Kompetenzen von Firmen und Forschungseinrichtungen kreativ mit‐einander kombiniert, um dadurch  Innovationen, Produkte und Technologien  für die Bioökonomie  zu  generieren.  Ziel  soll  sein, dass  ein Unternehmen  eine  gewünschte (biobasierte) Werkstoffanwendung benennt und das Konsortium, bestehend aus dem Initiatorenteam und Unternehmen, die Potentiale auf biogener Basis, den Werkstoff, bzw. die Anwendung mit Hilfe des Methodenpools des Konsortiums erforscht.  

    Johannes Gutenberg‐Universität Mainz Tel.: +49 6131 3926069 Fax: +49 6131 3926777 E‐mail: [email protected]‐mainz.de 

  • 10

    SCIENCE|SQUARE - Innovationen und Highlights aus Forschung und Technologie

    SCIENCE|SQUARE ist die Speakers Corner zur Forschung und angewandter Wissenschaft im Bereich "Research & Technology" der Hannover Messe. Hier werden mit zahlreichen Exponaten aktuelle Innovationen, neueste Ergebnisse, Produkte und Dienstleistungen aus sieben Bundesländern anschaulich und allgemeinverständlich im Dialog präsentiert. Die Aussteller der Gemeinschaftsstände der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz, des Innovationsmarktes Berlin-Brandenburg und Forschung für die Zukunft (vertreten durch die Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen) sowie die ausstellenden Mitglieder des Messearbeitskreises Wissenschaft e.V. zeigen in einem gemeinsamen Programm Innovationen und Highlights aus Forschung undTechnologie. Die SCIENCE|SQUARE wird getragen durch den Messearbeitskreis Wissenschaftund gefördert von der Deutschen Messe AG.

    Ansprechpartner Daniel Graffé Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz Mittlere Bleiche 61 55116 Mainz Tel: +49 6131 16-2256 E-Mail: [email protected]: www.mwwk.rlp.de

  • 11

    Kontinuierliche Trennung von Enantiomeren mit Hilfe von selektiver Kristallisation 

    Was sind Enantiomere? 

    Enantiomere  sind  Moleküle,  die  in  zwei  Varianten  auftreten,  die  sich zueinander verhalten wie rechte und linke Hand oder wie Bild und Spiegelbild. Enantiomere  kommen  sehr  häufig  in  Lebensmitteln  oder  als Wirkstoffe  in Medikamenten  vor. 

    Wozu Trennung von Enantiomeren? 

    Enantiomer  und  Gegenenantiomer  haben  meist  völlig  unterschiedliche  Effekte  auf biologische  Organismen  oder  den menschlichen  Körper.  Bei  der  chemischen  Synthese entsteht  aber  oft  ein  50/50 %‐Gemisch  beider  Enantiomere,  das  dann  in  seine  beiden Bestandteile aufgetrennt werden muss. Da Enantiomer und Gegenenantiomer identische physikalische Eigenschaften haben, ist die Trennaufgabe anspruchsvoll. 

    Kontinuierliche Enantiomerentrennung durch selektive Kristallisation 

    ist  ein  neuartiger  Prozess,  der  die  Trennung  einer  großen  Klasse  von Enantiomeren (sogenannten Agglomeraten) gestattet. Eine geeignete Kopplung zweier  Wirbelschichtkristallisatoren  ermöglicht  die  Gewinnung  beider Enantiomere  in  kristalliner  Form  mit  hoher  Reinheit.  Der  Prozess  wird  im Rahmen  eines  von  der  Deutschen  Forschungsgemeinschaft  DFG  geförderten Verbundprojekts untersucht. 

    Wozu mathematische Modellierung? 

    Um  die  gewünschte  Funktionalität  zu  erreichen,  müssen  die  Betriebs‐bedingungen  (z.B. Durchflussraten)  und  die  Kristallisatorgeometrie  sorgfältig gewählt werden.  Im Projekt werden mathematische Modelle  entwickelt, die über  Computersimulationen  eine  optimale  Wahl  der  Betriebsparameter gestatten.  

    Kontakt:  Partner:Prof. Dr.‐Ing. Michael Mangold Technische Hochschule Bingen Berlin‐Str. 109 55411 Bingen Tel: 06721 / 409 139 [email protected]‐bingen.de

    Prof. Dr.‐Ing. Andreas Seidel‐Morgenstern Max‐Planck‐Institut für Dynamik komplexer technischer SystemeMagdeburg 

    PD Dr.‐Ing. Gabor Janiga Lehrstuhl für Strömungsmechanik und Strömungstechnik Otto‐von‐Guericke‐Universität Magdeburg 

  • 12

     

    PIRXAT – Pilotless Intelligent Radar Experiment  

                 Die  weiterentwickelte  Flugdrohne  PIRXAT  der  TH  Bingen  –  AT  steht  für  Advanced Technology  –  hat  einen  Stand  erreicht,  der  sie  für  vielfältige  Missionsszenarien qualifiziert. Das System ist modular angelegt, es besteht aus drei Hauptkomponenten, dem  Antriebssegment,  der  kombinierten  Nutzlast/Elektronikeinheit  und  den abnehmbaren Flügeln. In einem robusten Koffer wird es zerlegt transportiert und vor dem Einsatz ohne Spezialwerkzeug montiert. Auf Kundenwunsch kann es mit einer ebenfalls im Koffer transportablen Bodenstation komplettiert werden. In der Elektronikeinheit steht dem Anwender ein wohldefiniertes Nutzlastvolumen für eigene  Applikationen  zur  Verfügung.  Diverse  elektronische  und  mechanische Schnittstellen bieten Anschlusspunkte und Einspeisemöglichkeiten zur Datenerfassung bzw.  ‐übertragung.  Ein Mikrowellenradar  erlaubt  bodennahen  Flug mit  definierter Konturverfolgung.  Ein  Antikollisions‐Radar  ist  in  Entwicklung.  Einige  mechanische Systemkomponenten sind als 3D‐Druckteile realisiert.  Prof. Dr.-Ing. Jens Altenburg Technische Hochschule Bingen Berlinstraße 109 55411 Bingen am Rhein Tel: 06721 / 409 490 Email: [email protected]

      

     

  • 13

    Energie- und Ökoeffizienz durch Kunststoffe in

    tribologischen Anwendungen Maßgeschneiderte Materialien reduzieren Reibung und Verschleiß

    Reibung und Verschleiß verursachen jährlich einen volkswirtschaftlichen Schaden, der auf 5 % des Bruttoinlandsproduktes geschätzt wird. Die Ver-fügbarkeit maßgeschneiderter Werkstoffe mit vorteilhaftem Reibungsver-halten und geringem Verschleiß führt zu verringertem Energieverbrauch und geringeren CO2-Emissionen insbesondere in mobilen Anwendungen.

    Am Lehrstuhl für Verbundwerkstoffe der TU Kaiserslautern werden derarti-ge Materialien entwickelt. Hierzu werden Kunststoffe mit Fasern, internen Schmiermitteln und Füllstoffen auf der Mikro- und Nanoskala kombiniert. Die resultierenden Verbundwerkstoffe vereinen die Vorzüge der Einzel-komponenten, um optimale Eigenschaften für den jeweiligen Anwendungs-fall zu erreichen.

    Eine Charakterisierung der neuartigen Werkstoffe wird auf spezialisierten Prüfstanden für die Reibungs- und Verschleißmessung (Tribometer) durch-geführt. Ein speziell mit Mess- und Regelungstechnik adaptiertes Stift-Scheibe-Tribometer sowie aktuelle Forschungsergebnisse werden auf der Hannover Messe 2018 vorgestellt.

    M.Sc. Nicholas EckeTU KaiserslauternLehrstuhl für Verbundwerkstoffe Gottlieb-Daimler-Str. Geb. 44D-67663 KaiserslauternTel: +49 (0)631 205-5753Mail: [email protected] www.mv.uni-kl.de/cce/

  • 14

    Kaiserslautern Racing Team Studierende aus Kaiserslautern im weltweiten Konstruktionswettbewerb

    Das Kaiserslautern Racing Team, kurz KaRaT, ist ein studentisches Team der TU Kaiserslautern in Kooperation mit der HS Kaiserslautern, das seit 2008 an Wettbewerben der Formula Student teilnimmt. Dabei handelt es sich um einen internationalen und interdisziplinären Wettbewerb, bei dem Studierende aus unterschiedlichsten Fachrichtungen gemeinsam einen Formelrennwagen entwickeln, fertigen und montieren, um in verschiedenen Disziplinen gegen die Teams von anderen Universitäten und Hochschulen aus aller Welt anzutreten.

    In dem Projekt befinden sich aktuell rund 50 aktive Mitglieder, welche sich durch die Konstruktion eines technisch hochkomplexen Fahrzeugs mit aktuellsten Themen der Automobilbranche beschäftigen.

    Der „Electronyte e17“ genannte Rennwagen ist nicht nur der einzige rein elektrisch angetriebene dieser Art aus Rheinland-Pfalz, sondern wurde 2017 beim wichtigsten Rennevent der Formula Student als der energieeffizienteste ausgezeichnet. Die Teilnahme bei diesem Projekt ermöglicht es Studierenden sich sowohl persönlich, als auch fachlich weiterzuentwickeln und somit bestmöglich auf das spätere Berufsleben und zukünftige Herausforderungen der E-Mobilität vorzubereiten.

    Kaiserslautern Racing Team - KaRaT TU Kaiserslautern Gottlieb-Daimler-Straße 47 D-67663 Kaiserslautern Tel: +49 (0)631 205 4026 Mail: [email protected] www.karatracing.de

  • 15

    Innovative Serviceprodukte für

    verfügbarkeitsorientierte Geschäftsmodelle Das BMBF-Forschungsprojekt InnoServPro (FKZ: 01FJ15009)

    Verfügbarkeitsorientierte Geschäftsmodelle für Investitionsgüter können heutzutage trotz steigender Nachfrage nur unzureichend umgesetzt werden, da sie eine hohe Unsicherheit und ein hohes Risiko in sich bergen. Zu hohe Kosten aufgrund mangelnder Transparenz über den Zustand einer Maschine sind für Anbieter und Kunde wirtschaftlich nicht tragbar. Grund dafür sind fehlende Informationen und Daten über das Produkt während des Betriebs. Mittels Internet-basierter Nutzung und intelligenter Auswertung von Feld- bzw. Betriebsdaten kommunizierender Produkte können diese Unsicherheiten jedoch beseitigt und das Risiko besser abgeschätzt werden. Industrie 4.0 und heute verfügbare Technologien bieten neue Möglichkeiten, um Innovationen im Dienstleistungsbereich realisieren und damit verfügbarkeitsorientierte Geschäftsmodelle anbieten und deren Potentiale ausschöpfen zu können.

    Das BMBF-Forschungsprojekt InnoServPro adressiert dies. Gesamtziel ist die Entwicklung von innovativen Serviceprodukten für das gesamte erweiterte Wertschöpfungsnetzwerk zur Realisierung von individualisierten, verfügbarkeitsorientierten Geschäftsmodellen für Investitionsgüter durch Produkt-Service-Systeme (PSS). Grundlage dafür sind intelligente, kommunikationsfähige Komponenten, die in Echtzeit Daten aus dem Betrieb der Investi-tionsgüter bereitstellen, die intelligente Analyse und die Integration dieser Betriebsdaten mit Stammdaten und Daten aus der Serviceerbringung zu einer durchgängigen Daten-basis sowie die Verwaltung und der Austausch aller Daten über ein innovatives Informa-tionsmanagementsystem und eine geeignete Kommunikationsplattform. Besonders die von Maschinen selbstständig initiierte und organisierte Wartung eröffnet Forschungs-bedarf bei Modellen, Methoden und IT-Technologien in der Produktentwicklung.

    Der Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung (VPE) stellt erste Projektergebnisse vor und präsentiert hierbei moderne Entwicklungsmethoden und IT-Technologien (z.B. Model-Based Systems Engineering, System Lifecycle Management, Service Lifecycle Engineering, Digitaler Zwilling) als Komponenten eines innovativen Informations-managementsystems zur Realisierung von PSS. Die im Projekt entwickelten innovativen IT-Lösungen werden anhand von virtuellen Demonstratoren erklärt.

    Prof. Dr.-Ing. Jens Göbel TU Kaiserslautern Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung (VPE) Gottlieb-Daimler-Str. 44 D-67663 KaiserslauternTel: +49 (0)631 205-3873Mail: [email protected]

    vpe.mv.uni-kl.de

  • 16

    Interoperabilität für das Internet der Dinge Über die Entstehung einer virtuellen Nachbarschaft

    Die aktuelle Situation im Internet der Dinge ist bestimmt durch isolierte, abgeschlossene Systeme, oft auch als „Silos“ bezeichnet. Eine Verbindung zwischen diesen ist oft gar nicht oder nur sehr bedingt vorgesehen oder überhaupt möglich.

    Eine mögliche Lösung für dieses Problem ist das Formen einer virtuellen Nachbarschaft, in der Geräte unterschiedlicher Silos durch einen IoT Gateway miteinander vernetzt werden. Zentral ist dabei auch, dass der Eigentümer der „Dinge“ und damit der Benutzer die volle Kontrolle darüber behält, welche Daten ausgetauscht werden und wer darauf zugreifen darf.

    Anwendung kann dieser Ansatz in den unterschiedlichsten Bereichen wie beispielsweise E-Health, Energiemanagement, Gebäudeautomatisierung, bis hin zu Industrie 4.0 finden.

    Prof. Dr. Christoph Grimm TU Kaiserslautern Arbeitsgruppe Entwicklung Cyber-Physikalischer Systeme Gottlieb-Daimler-Str. 49 D-67663 KaiserslauternTel: +49 (0)631 205-3283Mail: [email protected] http://vicinity2020.eu

  • 17

    Transfernetz Rheinland-PfalzWissen für die Wirtschaft aus den Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz

    Das Transfernetz Rheinland-Pfalz ist der Verbund der Wissens- und Technologietransferstellen der elf Universitäten und Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz. Wir stehen der Wirtschaft als Ansprechpartner für Fragen zu den zahlreichen Kooperationsmöglichkeiten zwischen Hochschulen und Unternehmen zur Verfügung.Als Ihr Partner im Innovationsprozess öffnen wir Ihnen die Tür in die Welt der Wissenschaft in Rheinland-Pfalz. Durch uns

    erhalten Sie Informationen zu aktuellen Forschungsergebnissen und Zugang zu moderner Forschungsinfrastruktur

    finden Sie Kooperationspartner für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte

    lernen Sie qualifizierten Nachwuchs kennen bekommen Sie detaillierte Information zu gewerblichen Schutzrechten,

    Markt- und Wettbewerbsfragen

    Klaus Dosch Tel.: +49 (0)6312053001Email: [email protected] Paul-Ehrlich-Str., Gebäude 32 D-67663 Kaiserslautern

    www.transfernetz-rlp.de

  • 18

    Bindemittel aus Papierabfällen

    Papierabfälle für die thermische Verarbeitung in einem Drehrohrofen vorbereitet und nach der thermischen Bearbeitung und der Mahlung In Papierfabriken entstehen Papierabfälle, die aufgrund der aktuellen Anforderungen des Umweltschutzes bewirtschaftet, entsorgt oder sicher gelagert werden müssen. Ein Team von Wissenschaftlern des Instituts für Keramik und Baumaterialien in der Niederlassung in Opole hat eine Methode entwickelt, um Abfallstoffe aus der Papierherstellung zu einem aktiven Bindemittel zu verarbeiten. Dies ist sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus ökologischer Sicht eine interessante Lösung. Infolge der thermischen Aktivierung zersetzen sich die Hauptbestandteile des Abfalls: Calcit und Kaolinit und bilden aktive Verbindungen: Metakaolinit und reaktiven Kalk, wodurch der thermisch behandelte Abfall bindende und puzzolanische Eigenschaften hat. Für die weitere wirtschaftliche Nutzung von aufbereitetem Abfallmaterial sind weitere Untersuchungen für viele Anwendungen erforderlich z. B. als: Zusatz zu Mörtel, dekorativen Putzen, Zement für die Herstellung von Porenbeton, für die Herstellung eines Silikatsteins, als Bleichmittel für die Papierherstellung, im Umweltschutz: als Sorptionsmittel für die Rauchgasentschwefelung, als Mittel zur Hygienisierung und Neutralisation von Klärschlamm und in anderen Sorptionprozessen. Daher suchen wir nach Partnern, die in Forschung und Produktion mitarbeiten möchten, um weiter in den oben genannten Anwendungsbereichen zu forschen.

    Dr Ing. Krystyna Rajczyk Institute of Ceramics and Building Materials Proces Engineering of Building Materials Division 45-675 Opole, Poland Oświęcimska Str. 21

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    Biokohle aus sauberer- und Abfallbiomasse

    Kommunaler Klärschlamm Roggenstroh

    Hühnerstreu Sekundärbrennstoffe (BRAM) Biokohle wurde in einer Testinstallation für die Pyrolyse von sauberer und Abfallbiomasse hergestellt. Die Einsatzstoffe sind Klärschlamm, Siedlungsabfälle, Abfälle aus Landwirtschaft und Tierzucht, Waldabfälle, Abfälle aus der Lebensmittelindustrie usw.. Die Testinstallation ermöglicht den Ablauf des Prozesses für die programmierte Temperatur und Zeit der Pyrolyse. Während der Pyrolyse werden Temperatur und Druck des Prozesses sowie Materialverlust im Reaktor und Emission von gasförmigen Schadstoffen aufgezeichnet. Die Testinstallation umfasst einen Reaktor mit einer Kapazität von max. 150 l. Er ist mit einem zweiteiligen Heizelement mit einer Kapazität von 2 x 1,5 kW ausgestattet, was eine maximale Temperatur von 550° C ermöglicht. Ein weiteres Element der Anlage ist ein Pyrolysegaskondensator mit einer Kapazität von 400 l mit einer Kühlschlange welche an eine Umwälzpumpe und einen Lüfterkühler angeschlossen ist. Die obigen Fotos zeigen Proben von Biokohlen aus der Pyrolyse von kommunalem Klärschlamm, Roggenstroh, Hühnerabfällen und festen alternativen Brennstoffen (BRAM).

    Dr Ing. Franciszek Sładeczek Institute of Ceramics and Building Materials Proces Engineering of Building Materials Division 45-675 Opole, Poland Oświęcimska Str. 21

  • 20

    Ein mineralisch-organisches Produkt mit düngenden Eigenschaften, das das Pflanzenwachstum unterstützt und die Bodenqualität verbessert.

    Das Produkt entstand im Prozess der Stabilisierung von kommunalem Klärschlamm durch Flugasche aus der Verbrennung von Biomasse in Energiewirtschaftlichen Wirbelschichtkesseln. Die Technologie der Stabilisierung von kommunalem Klärschlamm mit neuer Generation flüchtiger Asche aus Biomasseverbrennung ermöglicht die Behandlung von zwei Arten von Abfall bei gleichzeitiger Verwendung des resultierenden Produkts, um arme Böden mit organischem Material zu düngen. Der sicher behandelte Klärschlamm bildet eine Möglichkeit, den Boden mit organischem Material anzureichern. Flugasche der neuen Generation aus Biomasseverbrennung in Wirbelschichtkesseln der professionellen Energiewirtschaft liefert durch Bodenanreicherung mineralische Nährstoffe für Pflanzen. Das Produkt enthält keine gefährlichen Substanzen, einschließlich pathogener Mikroorganismen. Bei der Stabilisierung von Klärschlamm durch Flugasche aus Biomasseverbrennung findet eine gleichzeitige Hygienisierung des Materials statt. Das Produkt hat keine negativen Auswirkungen auf die Keimung und das Wachstum von ein- und zweikeimblättrigen Pflanzen. Das Produkt kann bei der Sanierung von degradierten Flächen sowie in städtischen Grünflächen eingesetzt werden.

    Dr Joanna Poluszyńska Institute of Ceramics and Building Materials Proces Engineering of Building Materials Division 45-675 Opole, Poland Oświęcimska Str. 21

  • 21

    Standplan HMI 2018

    Halle 2 / Stand B40

    Forschung und Innovation aus Rheinland-Pfalz

    1 Johannes Gutenberg-Universität Mainz AG Waldvogel Elektroorganosynthese

    2 Johannes Gutenberg-Universität Mainz HIKE HIKE

    3 Technische Universität Kaiserslautern AG Göbel VPE

    4 Hochschule Trier AK Diewald LaROS

    5 allymatch GmbH I. Kemmler smart b2b matching app

    6 Hochschule Kaiserslautern AD Schuster Eistribometer

    7 Technische Universität Kaiserslautern AK Grimm VICINITY 2020

    8 Region Opole Dr. P. Lebzuch ICBM

    9 Technische Hochschule Bingen AG Mangold Enantiomerentrennung

    10 Technische Hochschule Bingen AG Altenburg PIRX AT

    11 Technische Universität Kaiserslautern LS Verb. Werkstoffe Tribologie v. Kunststoffen

    12 Technische Universität Kaiserslautern KaRaT Electronyte e17

    13 Transfernetz Rheinland-Pfalz Transfernetz

    14 IMG Innovations-Management GmbH mak Wissenschaft e. V. Science|Square

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    Geländeplan HMI

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    Transferstellen

    Forschung und TechnologietransferHochschule BingenDipl.-Ing. (FH) Ludger Nuphaus Fachbereich 1 Gebäude 5, Raum 135 55411 Bingen am Rhein Telefon: +49 (0) 6721 409 491 E-Mail: [email protected]: www.th-bingen.de

    Forschung und Technologietransfer (FT) Johannes Gutenberg-Universität MainzDr. Wolfgang StilleForum universitatis 2 D 55128 Mainz Telefon: +49 (0) 6131 39-20739 Telefax: +49 (0) 6131 39-24741 E-Mail: [email protected]: www.uni-mainz.de

    Referat für Technologie und Innovation (RTI)Technische Universität KaiserslauternDipl.-Ing Klaus DoschPostfach 304967653 KaiserslauternTelefon: +49 (0)631 205 2209Telefax: +49 (0)631 205 2925E-Mail: [email protected]: www.rti.uni-kl.de/technologie/

  • 24

    Transferstellen

    Referat Forschung und ProjektkoordinatioenHochschule KaiserslauternDr. Susanne Schohl Schoenstr. 3 67659 Kaiserslautern Telefon.: + 49 (0) 631-37242159 Fax: + 49 (0) 631-37242105 E-Mail: [email protected]: www.hs-kl.de

    Wissens- und TechnologietransferHochschule TrierProf. Dr. Gisela SparmannVizepräsidentin - Forschung/ Technologietransfer Schneidershof J/10454293 TrierTelefon: +49 (0) 651/8103-445Telefax: +49 (0) 6782 17-1282E-Mail: [email protected]: www.umwelt-campus.de

  • 25

    Aussteller aus Rheinland-Pfalz

    Amber Wireless Trier Halle 008 / Stand D35

    allymatch Mainz Halle 2 / Stand B40

    BASF Ludwigshafen Halle 17 / Stand A73

    Bluhm Systeme Rheinbreitbach Halle 17 / Stand C40

    CirComp Kaiserslautern Halle 5 / Stand E48

    Creative Chips Bingen Halle 9 / Stand D68

    DUREL Neitersen Halle 5 / Stand E48

    e-bility Remagen Halle 5 / Stand B16

    EHRT Maschinenbau Rheinbreitbach Halle 12 / Stand D01

    Elatec Power Distribution Konz Halle 13 / Stand E99

    Endter SinterTechnics Densborn Halle 3 / Stand G20

    fleXstructures Kaiserslautern Halle 6 / Stand A30

    Forschung und Innovation Rheinland-Pfalz Mainz Halle 2 / Stand B40

  • 26

    Aussteller aus Rheinland-Pfalz

    Forschungsinstitut für Anorg. Werkstoffe Höhr-Grenzhausen Halle 5 / Stand A16

    Fraunhofer IMM Mainz Halle 27 / Stand B74

    Fraunhofer-Institut IESE Kaiserslautern Halle 2 / Stand C22

    Fraunhofer-Institut ITWM Kaiserslautern Halle 6 / Stand A30

    GDI Gesellschaft für Datentechnik Landau Halle 7 / Stand D12

    Gebr. Kunz Maxdorf Halle 12 / Stand B03

    Gross Funk Schopp Halle 8 / Stand E28

    HS Kaiserslautern - FB ALP Pirmasens Halle 2 / Stand B40

    HS Trier Trier Halle 2 / Stand B40

    HS Trier / Umwelt-Campus Birkenfeld Hoppstädten-Weiersbach Halle 27 / Stand B67

    IBM Deutschland Mainz Halle 8 / Stand D18

    iC-Haus Bodenheim Halle 9 / Stand H22

    IDS-Technology Bitburg Halle 11 / Stand E24

  • 27

    Aussteller aus Rheinland-Pfalz

    IMG Innovations-Management Kaiserslautern Halle 5 / Stand E48 Halle 2 / Stand B40

    INNOMAG Mainz Halle 9 / Stand H22

    iTAC Software Montabaur Halle 7 / Stand D26

    IT-Überblick Üxheim Halle 6 / Stand H06

    KAUTZ Starkstrom-Anlagen Trier Halle 13 / Stand D61

    Lohmann Neuwied Halle 5 / Stand E48

    LOOMIS-PRODUCTS Kahlefeld Kaiserslautern Halle 5 / Stand A16

    Math2Market Kaiserslautern Halle 6 / Stand A30

    MiniTec Schönenberg-Kübelberg Halle 8 / Stand D18

    NATUS Trier Halle 12 / Stand D71

    proALPHA Business Solutions Weilerbach Halle 8 / Stand D18

    Schott Mainz Halle 5 / Stand A16

  • 28

    Aussteller aus Rheinland-Pfalz

    Technologie-Initiative SmartFactory KL Kaiserslautern Halle 8 / Stand D18

    Tesla Grohmann Automation Prüm Halle 16 / Stand E28

    TH Bingen Bingen Halle 2 / Stand B40

    TU Kaiserslautern Kaiserslautern Halle 2 / Stand B40

    TU Kaiserslautern / Gründungsbüro Kaiserslautern Halle 17 / Stand B68 / (B57)

    Uni Mainz Mainz Halle 2 / Stand B40

    Vereinigte Fachverlage Mainz Halle 8 / Stand C10

    Vertretung der Woiwodschaft Oppeln Mainz Halle 2 / Stand B40

    W.I.N Women in Network® Kastellaun Stand G19

  • 29

    Anhang

    Konzeption:Grafik & Design Susanne Daugill Schumannstr. 1267655 KaiserslauternTel.: +49 (0) 176 40 35 80 21E-Mail: [email protected]

    Produktion Pressemappen:label D Satz+Daten GmbHSophie-Charlottenburg-Straße 31/32 (2. OG)14059 BerlinTel.: +49 (0) 30 35 18 03 2Telefax: +49 (0) 30 35 18 03 2E-Mail: [email protected]

    Bildnachweise:Foto Minister Wolf: Fotografin: Doreen Tomkowitz

    Forschung & InnovationRheinland-Pfalz