Grundpraktikum Organische Chemie - TU Dresden Grundpraktikum Organische Chemie (Studiengang Lehramt

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  • Grundpraktikum Organische Chemie (Studiengang Lehramt / Nebenfach Chemie)

    Literatur: K. Peter C. Vollhardt, Neil E. Schore: Organische Chemie, Wiley-VCH Verlag Heinz G.O. Becker et al.: Organikum. Organisch-chemisches Grundpraktikum, Wiley-VCH Verlag Seite Inhaltsverzeichnis 1 Betriebsanweisung Raum 252 2 Praktikumsordnung 3 Betriebsanweisung – Allgemeine Laborordnung 4 Einstufung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe und Zubereitungen 14 Hinweise auf besondere Gefahren und Sicherheitsratschläge 17 Unterrichtungsschreiben 29 Hinweise zur Protokollführung 31 Präparat 1 – p-Nitrobenzylbromid 33 Präparat 2 – (1,2-Dibromethyl)benzol 35 Präparat 3 – tert-Butylchlorid 37 Präparat 4 – Cyclohexen 39 Präparat 5 – Benzoesäure 41 Präparat 6 – Essigsäure-n-butylester 43 Präparat 7 – 1-Phenylazonaphth-2-ol 46 Präparat 8 – Cis-9,10-dihydro-9,10-ethanoanthracen-11,12-dicarbonsäureanhydrid 48

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    Technische Universität Dresden April 2020

    Betriebsanweisung Laboratorium: Praktikumsraum 252 (Chemie-Neubau) Laborverantwortlicher: Prof. Dr. Thomas Straßner Im Laboratorium gelten die allgemeinen Vorschriften der Gefahrstoffverordnung (Gef- StoffV), die „Allgemeine Laborordnung“ sowie alle anderen zutreffenden Bestimmungen des Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutzes. Diese sind von allen sich im Labor befindlichen Personen einzuhalten. Der Laborverantwortliche und die von ihm eingesetzten Assistenten sind diesen Personen gegenüber weisungsberechtigt. Nicht im Labor beschäftigte Personen haben nur nach Einwilligung des Laborverantwortlichen Zutritt. Das Laboratorium ist nach dem Verlassen zu verschließen. Vorher sind alle Apparaturen zu überprüfen, insbesondere dahingehend, dass Strom, Gas und Wasser abgestellt sind. Auch bei Anwesenheit von Personen dürfen Apparaturen nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Auftretende Gefahren für Mensch und Umwelt: Umgang mit leicht entzündlichen, giftigen, ätzenden, reizenden Gefahrstoffen in geringer Menge Feuerlöscher: In der Wand zwischen den Räumen 247 und 248 (Korridor) und rechts neben der Tür zu Raum 251, neben Abzug A21 Körperduschen: Über jeder Tür zum Gang Augenduschen: Über jedem Ausguss neben einer Abzugsreihe Feuerlöschdecke: In der Wand zwischen den Räumen 247 und 248 Verbandskästen: Im Raum 247 Ersthelfer: Herr Püschel Chemikalienausgabe 34842

    Herr Linke Raum E 07 35004 Herr Stipurin Raum E02 35081 Herr Biller Raum E46 34462

    Absperreinrichtungen:

    Elektrizität: Notausschalter neben jeder Tür

    Wasser, Gas: Über jedem Ausguss neben einer Abzugsreihe gez. Prof. Dr. Thomas Straßner

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    ORDNUNG FÜR DAS PRAKTIKUM "ORGANISCHE CHEMIE" für Studenten der Lehramtsstudiengänge (Gymnasium, Mittelschule, Berufsschule Fach Chemie und Chemietechnik) sowie für Studenten mit Nebenfach Chemie. Das in der Vorlesung vermittelte Grundwissen soll gefestigt, vertieft und durch neue Erkennt- nisse ergänzt werden. Präparative Fähigkeiten sollen ausgebaut werden. Das Praktikum findet im Sommersemester an den im Infopaket ausgewiesenen Tagen statt. Voraussetzung für die Teilnahme am Praktikum ist die bestandene OC-I Klausur, die Anwe- senheit zur Arbeitsschutzunterweisung und zur Einweisung in das Praktikum, welche in der ersten Semesterwoche und gesondert zu entsprechenden Versuchen durchgeführt werden. Die Teilnahme am Praktikum kann Studenten verweigert werden, wenn diese unvorbereitet er- scheinen. Das Wissen zu den Versuchen wird überprüft (Theorie, Arbeitsschutz, praktische Versuchsdurchführung). Den Weisungen der Aufsicht führenden Personen ist Folge zu leisten. Es dürfen nur die für den jeweiligen Praktikumstag vorgeschriebenen Präparationen und Ar- beitsgänge durchgeführt werden. Es ist nicht gestattet, Geräte und Chemikalien von deren Standorten zu entfernen. Am Ende des Praktikumstages ist dem betreuenden Assistenten ein Versuchsergebnis vorzu- legen. Ebenfalls soll ein Protokoll angefertigt werden. Der Protokollaufbau ist analog dem in den Praktikumsunterlagen vorgegebenen Muster zu gestalten. Aus Gründen der effektiven Nutzung der Praktikumszeit ist das Protokoll soweit vorbereitet mitzubringen, dass am Ende des Versuches nur noch Resultate, Beobachtungen, Durchführung und eine Fehlerbetrachtung eingetragen werden müssen. Der Versuch ist erst mit der sachgerechten Entsorgung aller Abfälle, der Reinigung der be- nutzten Geräte und des Arbeitsplatzes abgeschlossen. Dazu gehört auch die Erfüllung der Aufgaben, die den Nutzern der Laborarbeitsplätze hinsichtlich Ordnung, Sauberkeit und Si- cherheit zugewiesen worden sind. Sind alle vorgeschriebenen Versuche erfolgreich abgeschlossen, ausgeliehene Garderoben- schrankschlüssel abgegeben und das Platzinventar vollständig und sauber zurückgegeben worden, erfolgt die Mitteilung an das Prüfungsamt, dass das Modul erfolgreich abgeschlossen wurde.

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    1. Grundregeln: 1.1 Am Arbeitsplatz ist strikt auf Sauberkeit und Ordnung zu achten. Es ist verboten, al-

    lein im Labor experimentell zu arbeiten. 1.2 Vor dem Umgang mit Gefahrstoffen ist durch den Benutzer anhand von Listen gefähr-

    licher Stoffe und Zubereitungen (z. B. BIA-Report (Gefahrstoffliste) oder anhand von Hersteller- oder Händlerkatalogen oder Gefahrstoffdatenbanken die Risikogruppe, zu welcher der Stoff gehört, zu ermitteln (diesbezügliche Aushänge sind zu beachten). Die ermittelten besonderen Gefahren (H-Sätze) und Sicherheitsratschläge (P-Sätze) sind als Bestandteil dieser Betriebsanweisung verbindlich.

    1.3 Das Einatmen von Dämpfen und Stäuben sowie der Kontakt mit Haut und Augen sind

    strikt zu vermeiden. Arbeiten mit sehr giftigen, giftigen und anderen gesundheits- schädigenden Stoffen, übelriechenden und ätzenden Gasen und Dämpfen, zur Entzün- dung oder Zersetzung neigenden Stoffen und mit stark rauchenden Substanzen sowie solchen mit hohem Dampfdruck dürfen nur in den Abzügen durchgeführt werden. Bei Tätigkeiten in Räumen für besondere Arbeiten (Nachträume, Gifträume usw.) sind die für diese Räume bzw. die dort auszuführenden Arbeiten geltenden Festlegungen ein- zuhalten.

    Jeder Kontakt mit Gefahrstoffen ist durch entsprechende Arbeitsvorrichtungen und Arbeitsweise sowie durch Anwendung von Körperschutzmitteln zu vermeiden. Krebs- erzeugende