Sonderbeilage 2 - Allg¤uer Zeitung vom Samstag, 6. Dezember

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  • Eine Verlagsbeilage der Augsburger Allgemeinen, der Allguer Zeitung und ihren Heimatzeitungen vom 6. Dezember 2014.

    WINTERSPORTMAGAZIN

    START IN DIE SKISAISONTRENDS | TIPPS | SICHERHEIT

    VIELE SKIGEBIETEIM BERBLICK

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    SO FINDET MAN DEN RICHTIGEN KINDERSCHLITTEN

    Mit Karacho in die KurveWenn ordentlich Schnee liegt,gibt es nichts Besseres: mitdem Schlitten den Hgel he-runterjagen. Kufer haben da-bei die Wahl zwischen klassi-schen Holzschlitten, schnellenRodeln oder Bobs. Vor allemfr kleine Kinder ist allerdingsnicht jedes Modell geeignet.

    Es gibt sie aus Holz oder Plas-tik, mit Lenkung oder ohne.Der Po sinkt bei einigen Mo-dellen auf einen leicht gepols-terten Gurtsitz, bei anderenwird er unerbittlich gegenharte Holzstreben gepresst.Bei Schlitten ist aber nicht nurder Komfort wichtig. Ent-scheidend ist auch: Wieschnell bin ich damit unten?Auf der Suche nach dem rich-tigen Modell sind neben Ge-wicht und Krpergre auchGeschick und Koordinations-fhigkeit relevant.Bei der Wahl des richtigenMaterials sollten Eltern in ers-ter Linie das Alter des Kindesim Blick haben. Bei Kindernunter sechs Jahren sind Mo-delle empfehlenswert, die gutgedmpft sind. Auerdemsollten die Kleinen erhht sit-zen, damit sie vor Unterkh-lung geschtzt sind, rt RalfDiekmann vom TV Rhein-land. Ideal ist deshalb der klas-sische Schlitten aus Holzlat-ten, genannt Davoser. Da klei-

    ne Kinder noch nicht alleineden Abhang herabsausen soll-ten, whlen Eltern am bestenein groes Modell, auf demauch sie Platz finden.Ein Nachteil dieses Schlittens:Er ist eher sperrig. Das kannhinderlich sein, wenn manmehrere Gerte ins Auto ladenmchte, erklrt Diekmann.Mittlerweile gibt es den Davo-ser aber auch als Klappmodell.In dem Fall sollten Erwachse-ne darauf achten, dass Kindernicht in die Lcken greifenund ihre Finger gequetschtwerden knnen.SCHLITTEN ODERRODEL?Kinder ab sechs Jahren knnenauf Rodel umsteigen. Dabeihandelt es sich nicht um einSynonym fr Schlitten: Rodlerziehen am Steuerseil oder tre-ten auf die Kufen, um so ele-gant um die Kurven zu kom-men. Denn die Kufen sind an-ders als beim Schlitten beweg-lich und stehen schrg. Schlit-tenfahrer bremsen dagegen mitden Fen im Schnee.Einer, der den Bau von Rodelnzu seinem Beruf gemacht hat,ist Marcus Grausam. Der Bay-er trat seit seinem 11. Lebens-jahr bei Europa- und spter beiWeltmeisterschaften im Na-turbahnrodeln an. Sein grter

    Erfolg war ein zweiter Platzbeim Weltcupfinale in Gar-misch-Partenkirchen 2010.Mittlerweile produziert Grau-sam Freizeitrodel in Serie.Wichtig ist, dass der Rodelsauber verarbeitet ist. Erkauft dafr Eschenholzstmmebei Bauern in der Umgebungein, die er zwei Jahre vor demVerarbeiten lagert.Fr die schnellen Rodel brau-che man ein gutes Lenkge-schick. Auerdem empfiehltGrausam fr den Anfang nichtzu steile Pisten, einen Sturz-helm, feste Handschuhe undgutes Schuhwerk. Der Unter-schied zwischen Rodeln undfest verschraubten Schlittensei enorm: Das merkt mansptestens auf einer kurven-reichen Strecke. Die mit demDavoser stehen schnell doofda, weil sie geradeaus gefahrensind, erzhlt er. Seine Rodelverkauft er aber nicht nur anFamilien. Eine groe Nachfra-ge gebe es gerade bei lteren,die aus Nostalgiegrnden wie-der einmal auf die Rodelbahnwollten.Ebenfalls eher fr grereKinder kommen die kleinenPfannen- oder Tellerschlitteninfrage. Bei diesen Modellengibt es keine Fhrung, deshalbknnen Fahrer keine Richtungbestimmen. Das Gleiche geltefr aufblasbare Reifenmodel-

    le, sagt Diekmann. Als weitereMglichkeit, um den schnee-bedeckten Hang herunterzu-kommen, bieten sich Bobs an.Sie haben meist ein Lenkradoder einen Steuerknppel undsind aus Kunststoff. Bei die-sem Material sei das grund-stzliche Problem, dass essprde werden und brechenkann. Bobs sollten deshalb im-mer khl und trocken gelagertwerden, rt der TV.BEQUEM ODERSTABIL?Zuletzt hatte die Stiftung Wa-rentest im Dezember 2013zwlf Schlitten, Rodel undBobs geprft. Sechs Modellebekamen dabei ein gut, nureines war mangelhaft. Amkritischsten war bei den Mo-dellen die Stabilitt. Der Preiswar dagegen weniger ent-scheidend, erlutert HerbertNoll von der Stiftung. Im La-bor hielten einige Gerte kei-nen hohen Lasten stand. In derRegel gilt bei Schlitten: EinSitz aus Gurtbndern ist be-quemer, der Lattensitz ist aberstabiler.Auf einem guten Schlitten fin-den Verbraucher Hersteller-angaben zum maximalen Tra-gegewicht. Daran sollte mansich halten und sich nicht ander Krpergre orientieren,

    warnt Diekmann. Weiterhinsollten Kufer auf das Zeichenfr geprfte Sicherheit (GS)achten. Auch der Name desHerstellers oder Importeurssollte klar auf dem Schlitten zulesen sein fr eine eventuelleReklamation.Das Problem beim Kauf: Wernicht gerade in einer schneesi-cheren Gegend wohnt, kanndasWintersportgert so gut wienie sofort ausprobieren. Werdirekt beim Hersteller oder ei-nem Hndler kauft, kann sichaber zumindest beraten lassen,Probe sitzen und die Verarbei-tung prfen. Bei einer Bestel-lung im Internet geht das natr-lich nicht, sagt Grausam.Die Preisspanne beim Schlit-tenkauf ist gro: Im Test derStiftung Warentest gab es diegnstigsten Modelle ab 38, dieteuersten fr um die 260 Euro.Wer auf einen handgefertigtenRodel wie von Marcus Grau-sam setzt, kann je nach Ausfh-rung zwischen 185 und 300Euro ausgeben.Dafr halten siedann aber lnger als eine Saison.Je nachdem,wie pfleglichmandamit umgeht, zehn Jahre,verspricht Grausam. Dochauch fr diejenigen, die weni-ger tief in den Geldbeutel grei-fen mchten, ist Spa garan-tiert. Denn was gibt es Schne-res als auf Kufen den Hang hi-nunterzusausen. tmn/sona

  • warth-schroecken.atWARTH-SCHRCKEN. DER NATURSCHNEEGARANT.

    WeltbestesSkigebietSki Arlberg

    Naturschnee-reichstes SkigebietEuropas

    97 Anlagen, 340 km perfekte Skiabfahrten und 11 Meter Naturschnee pro Saison:Warth-Schrcken ist Europas schneereichstes und als Teil von Ski Arlberg gleich-zeitig auch Vorarlbergs grtes Skigebiet. Erleben Sie endlich wieder grenzenlosenSkispa und Aprs-Ski vom Feinsten am 05. Dezember 2014 gehts los.

    Saisonstart im naturschnee-reichsten Skigebiet Europas.11 Meter Naturschnee & grenzenloses Skivergngen

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    WARTH-SCHRCKEN

    Grer, neuer,Saisonstart am Arlberg

    In Warth-Schrcken am Arl-berg gibt es mit durchschnitt-lich elf Metern Schneefall proJahr jede Menge Naturschneeund Ski-Spa fr Wintersport-ler unterschiedlichster Anspr-che: Egal, ob fr sportliche Ski-fahrer, Familien, Freerider oderIndividualisten. Seit dem Win-ter 2013/14 verbindet der neueAuenfeldjet die SkigebieteWarth-Schrcken und LechZrs. Mit 340 Pistenkilometererwarten Skifreunde am Arl-berg nun 97 Anlagen vonWarth-Schrcken ber Lech-Zrs bis St. Anton.Mit der Skisaison 2013/14 hatam Arlberg ein neues Kapitelder Skigeschichte begonnen:Die Skigebiete Warth-Schr-cken und Lech Zrs wurdendurch den Auenfeldjet verbun-den. So nden Wintersportlerinsgesamt 97 Anlagen in

    Warth-Schrcken, Lech Zrs,St. Anton, St. Christoph, Stu-ben, Klsterle und Pettneu.Trotz dieses Quanten-sprungs soll der Charakterund bodenstndige Charmevon Warth-Schrcken erhal-ten bleiben. Seit dieser Saisongibt es im beliebten Skigebietmit der Dorfabfahrt w6 einerote Piste mehr, die sowohlden Ortsteil Nesslegg als auchdas Dorfzentrum von Schr-cken direkt an das Skigebietanschliet. Die Familienab-fahrt nach Warth wurde eben-falls entschrft.

    EIN SKIGEBIET FRJEDEN GESCHMACKFamilien, sportliche sowie Ge-nuss-Skifahrer genieen diegastfreundliche Atmosphre inden Walsergemeinden wh-rend Freerider das Gebiet vor

    allem wegen der Schneemen-gen und des legendren Back-countrys schtzen. Aufgrundder geografischen Lage, einge-bettet zwischen Arlberg, Lech-tal und Bregenzerwald auf ei-ner Hhe zwischen 1500 und2050 Metern ist Warth-Schr-cken ein wahres Schneeloch.Hier, wo schon im 19. Jahr-hundert die ersten Skipioniereim Tiefschnee unterwegs wa-ren, finden sportliche Skifahrerheute auf und abseits der pr-parierten Pisten ihr Eldorado.Dank der Hhenlage und derNordhnge sind beste Bedin-gungen bis zum Saisonab-schluss am 19. April 2015 ga-rantiert. Der Start in die Saisonwird vom 5. bis zum 7. Dezem-ber mit einem groen Skiope-ning gefeiert. Die Wintersport-ler feiern in Warth-Schrckenmit Live-Musik, DJs und regio-nalen Spezialitten in verschie-

    denen Locations. So spielt amSamstag in der Skihtte Steffis-alp ab 14 Uhr die Live-Funk-band Roadwork aus Vorarl-berg, um 18 Uhr findet das gro-e Klangfeuerwerk statt und ab20 Uhr legt DJ Gegs dort zurNikolaus-Party auf. Bei Aprs-Ski-Partys geht es schon nach-mittags beim S1 Salober undder Sennkuchi Jgeralpe rund.

    Wer das Skiopening genieenmchte, sollte sich das Packagemit zwei bernachtungen undZwei-Tages-SkiArlberg-Ski-pass inklusive Skibus undAbendshuttle im Privatzimmermit Frhstck zum kleinenPreis sichern. pm/sona

    IWeitere Infos im Internetwww.warth-schroecken.at

    Dank seiner Schneesicherheit und seiner Vielfalt ist Warth-Schr-cken bei Skifahrern sehr beliebt. Foto: oH

  • EDITORIAL

    Wundervolle WinterweltKleine, weie Flocken tanzenam Himmel, landen sanft aufdem Boden und verstecken dieWelt unter einer dickenSchneeschicht. Wer die sch-nen Seiten der kalten Jahreszeitentdecken mchte, hat vieler-orts die Gelegenheit dazu.Ski- und Snowboardfahrerkennen das sicherlich: DieWintersportgerte stehen bes-tens vorbereitet im Keller; undauch das Outt ist komplett.Das Warten auf den erstenSkitag im Jahr ist vergleichbar

    mit dem Ausharren im Kin-desalter bis das Christkindendlich kommt. Ungeduldigwerden die Tage gezhlt, bis esendlich los geht. Denn wasgibt es Schneres, als mitgleichmigen Schwngen diePiste herunterzugleiten?Aber auch abseits der Skige-biete gibt es zahlreiche Mg-lichkeiten im Winter aktiv zuwerden. Schneeschuhwan-dern, Sch