Unterwegs 17

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Unterwegs 17

Text of Unterwegs 17

  • von Max Schreiber

    HaupttitelUntertitel

    unterwegs

    Editorial

    Inhaltsverzeichnis

    Abklrungsstelle

    Allgemeines

    Personelles

    Multimediacenter

    Industriecenter

    Bildung & Soziales

    Sport & Gesundheit

    Gastautoren

    Unterhaltung

    Arbeitsassistenz

    unterwegsBrggli HauszeitungNr.7 April 2007

    20 Jahre B

    rggli

    Bildrepor

    tage

    Seeputzete

    Kanurenne

    n 2006

  • 2fr das Redaktionsteam: Paul Mattle

    20 Jahre Brggli, das ist Entwicklungs- und Aufbaugeschichte, und das ist last but not least auch Umbaugeschichte. Umbau als Synonym fr Entwicklung, Wachstum und Vernderung und wohl auch als typisches biografisches Merkmal von Brggli.

    Und ein weiterer wir alle wissen es ganz grosser Umbau steht vor der Tr. Brggli wird in diesem und im nchsten Jahr neu gemrtelt, gezimmert, be-hauen und gestrichen, verschoben, zurechtgedrckt, aufgestockt und adrett aufgemotzt. Die Architektur dieses Hauses wird sich verndern, wird neu entstehen.

    Die kommenden unterwegs - Ausgaben werden diesem baumeisterlichen Kraftakt und der notabene erforderlichen Flexibilitt und dem Anpassungs-geschick der Brgglianer gewidmet sein.

    In der nun aktuellen vorliegenden Ausgabe ist noch nichts von Umbau-Stim-mung, sondern lediglich etwas von Abschied sprbar. In einer Bildserie wer-den vertraute Alltagsbild-Sequenzen, unspektakulre aber vertraute Brggli-Details wiedergegeben. Viele dieser Detailansichten werden nach dem Umbau mglicherweise so nicht mehr anzutreffen sein.

    Die Fhrte von Entwicklung, Auf- und Umbau wird dann auch in der Folgen-geschichte von 20 Jahre Brggli aufgenommen und uns im ersten Teil einer neuen Serie in die Babyjahre von Brggli zurckfhren.

    Ganz schnell zurck ins Erwachsenenalter von Brggli bringen uns dann Berichterstattungen unserer RedaktionsmitarbeiterInnen und Gastautor- Innen. Der Bogen reicht von Berufsprsentationen ber die Informatikabtei-lung, ber Hundegebell aus den Hundeboxen bis hin zu neuen Abklrungs-methoden. Von Sidi-Aktivitten bis zu sozialkritischen Betrachtungen, von Freizeitaktivitten in der Eishalle und Kanuwettbewerben auf dem See bis zur Reinigung von Seeufern. Von Diesem und Jenem bis zu unserem Wunsch nach viel Spass beim Lesen dieser Ausgabe und lassen Sie sich dabei vom Umbaulrm nicht stren.

    20 Jahre Brggli und der Um(auf)bau geht weiter

    Editorial

    Inhaltsverzeichnis

    Abklrungsstelle

    Allgemeines

    Personelles

    Multimediacenter

    Industriecenter

    Bildung & Soziales

    Sport & Gesundheit

    Gastautoren

    Unterhaltung

    Arbeitsassistenz

  • 3unterwegs

    Inhaltsverzeichnis

    Allgemeines 4 20 Jahre Brggli

    6 SIDI

    8 Freizeit ist das halbe Leben

    Abklrungsstelle 11 Valpar und Sapphire

    Allgemeines 14 Bildreportage, Brggli vor dem Umbau

    Multimediacenter 18 Die Informatik

    Gastautoren 20 Seeputzete

    Industriecenter 21 Berufsvorstellung Betriebspraktiker

    Gastautoren 22 Kanurennen 2006

    25 Solidaritt will gelebt werden

    Industriecenter 26 Ganz schn auf den Hund gekommen!

    Personelles 28 Jubilen und Pensionierungen

    29 Austritte

    Unterhaltung 30 Lachen ist gesund

    31 Wettbewerb

    ImpressumRedaktion:C. Tobler, A. Schtz, D. Kppel, P. Mattle

    Gestaltung, Satz & Druck:printagentur by Brggli, Romanshorn

    Inhaltsverzeichnis

    Abklrungsstelle

    Allgemeines

    Personelles

    Multimediacenter

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    Bildung & Soziales

    Sport & Gesundheit

    Gastautoren

    Unterhaltung

    Arbeitsassistenz

    TitelbildElisabeth Heeb (Konfektionierung) an Helloween

  • Editorial

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    Unterhaltung

    Arbeitsassistenz

    Im August 2007 erreicht das Brgg-li mit 20 gelebten und gewachsenen Jahren unwiderruflich das Erwach-senenalter. In den kommenden Ausgaben mchten wir uns auf Spurensuche begeben und die zurckliegenden Brggli-Lebensjahre nacherzhlen und dokumentieren.

    Am Anfang war die Vision

    Am Anfang stand die Vision das Anliegen eine institutionell trag-fhige Brcke zu errichten, die es Menschen in besonderen Lebenssi-tuationen erlaubt den Weg und die Chance zu beruflicher und gesell-schaftlicher Integration zu gehen. Und heute steht diese Idee auf zwei festen Beinen, erfolgreich und eta-bliert als Brggli, Produktion und Dienstleistung, mit mittlerweile 420 Personen, die in den verschie-denen Kompetenzzentren in Ausbil-dung, Anstellung oder Leitungsver-antwortung stehen.

    Aber begonnen hatte es eigentlich vllig unspektakulr, geradezu brav und bieder. Nmlich nach einer Ge-meindeversammlung im Seedrf-chen Kesswil, als der Nachhauseweg die damaligen Nachbarn Kurt Fi-scher, Luigi Berini und Erich Heule noch ins Restaurant Traube schubste und man sich beim Bier die Welt far-big ausmalte. Und genau da roch es

    nach dem ersten Brggli-Lebensfun-ken. Denn es fanden sich an diesem Abend drei Kpfe voller Ideen und Inspirationen.

    Der Ideen- und der Handlungsmo-tor sprang damit an, stotternd und unruhig zwar aber er lief. Der erste Vorwrtsgang wurde am 13. Mai 1986 mit einer ersten Arbeitssitzung eingelegt und bereits vier Monate spter, am 1. September 1986, wurde mit der Grndung des Vereins Brggli eine hhere Gangschaltung gestellt. Mit weiteren Vereins-/Grn-dungsmitgliedern, namentlich er-whnt seien die uns bekannten Alois Schtz, Urs Buschor, Helio Hickl und Manfred Naef, wuchsen dem Motor weitere Pferdestrken.

    200 Franken von der russischen Handelsbank

    Der Verein hatte sich also konsti-tuiert, der Anfang war gemacht und in den nun folgenden Schritten ging es um die Bekanntmachung und um die Untersttzungswerbung

    20 Jahre Brggli

    von Paul Mattle

  • unterwegs

    Editorial

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    Unterhaltung

    Arbeitsassistenz

    des Projektvorhabens bei den kanto-nalen Behrden, den IV-Stellen so-wie dem Bundesamt fr Sozialversi-cherungen in Bern.Der Motor drehte offenkundig im-mer schneller, schluckte allerdings aber auch Benzin und das wollte berappt sein. Wohl legte jedes der sieben Grndungsmitglieder fnfzig Franken ins Grndungstpfchen, aber fr mehr wie die Briefmarken der Versand-Post reichte dies nicht. So wurden dann optimistisch und ungeniert smtliche Hauptsitze aller in der Schweiz ttigen Banken und Geldinstitute sowie Industrie und Gross-Organisationen in der nhe-ren und weiteren Umgebung ange-schrieben. Und es konnte Zuspruch und Sympathie geerntet werden, denn es bltterte sich eine ansehn-liche Spendensumme von ca. 15'000 Franken zusammen. Ausserordent-lich und auch 20 Jahre spter noch verdankenswert gilt die Spende der russischen Handelsbank in Zrich, welche mit ihren 200 Franken, in den damalig politisch khlen Zeiten, doch ein ganz spezielles Zeichen setzte.

    Der Verein schnrte die Schuhe

    Der Verein schnrte die Schuhe und machte sich auf den Weg. Die Taschen gefllt mit Konzeptdos-sier, Budget- und Investitionsplnen und begleitet durch prominente Pa-tenschaftssteher in der Person von Herr F. Iseli, Firma Ingeba in Uttwil, und Herr A. Lienhard von der Firma Lista in Erlen, die Referenz und ideelle Brgschaft anboten. Die ers-ten entscheidenden und zukunfts-bildenden Schritte fhrten dann zu den kantonalen Verantwortungsstel-

    len. So kam es am 31. Mrz 1987 zu einer Prsentation des Brggli-Pro-jekts durch Erich Heule und Kurt Fi-scher im Regierungsgebude in Frau-enfeld vor Vertretern der IV und der Kantonsregierung. Die Anhrung verlief ausserordentlich kritisch und kontrovers der Bedrfnisnachweis schien berhaupt nicht gesichert und die Standortfrage gestaltete sich pltzlich als problematisch.Nun ja, wir kennen den Ausgang der Geschichte. Das Brggli-Projekt fand die Anerkennung durch den kantonalen Prfungsausschuss und der Vorsteher des Justiz-, Polizei- und Frsorgedepartements, Dr. Brgi, richtete sein Empfehlungsschreiben an die Adresse des Bundesamtes fr Sozialversicherungen in Bern. Die Ampeln waren somit auf Grn geschaltet es konnte durchgestartet werden.

    Nicht nur Bravo-Rufe

    Keineswegs nur vorbehaltlosen Applaus kassierten die Brggli-Ideentrger bei der Vorstellung ihres Projektvorhabens in der umlie-

    genden Meinungs- und Interessier-tenlandschaft. Die regionale Presse schaltete sich mit kritischen journa-listischen Beitrgen ein, in denen die Standortfrage, Spendengeld-Fragen und andere Aspekte angesprochen waren. In einer durch den Brggli-Verein veranstalteten Pressekonferenz im Bodan in Romanshorn wurde das Vorhaben der ffentlichkeit vorge-stellt. Eigentlich waren die beiden Brggli-Reprsentanten Kurt Fischer und Erich Heule berzeugt, gute In-formationsarbeit abgeliefert zu ha-ben. Umso grsser die Ernchterung nach den Presseberichterstattungen. Ein in Kreuzlingen ansssiges Zeitungs-unternehmen wusste zu berichten, dass der Brggli-Verein mit einer Startkapitalsumme von einer Mil-lion Schweizerfranken ausgestattet sei, was offensichtlicher Quatsch und Fehlinformation war und die Brggli-Initianten arg beutelte und verunsicherte.

    Fortsetzung folgt

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    Whlen Sie die Notfallnummer 888 und der Sicherheitsdienst (SIDI) kommt.Krzlich